Dienstag, 31. Juli 2012

GLORIA DIN TROCKEN 12 Bj. 1957

GLORIA DIN TROCKEN 12 1957
Hersteller: GLORIA-WERKE
TROCKENLÖSCHER
DIN TROCKEN 12
Baujahr: 1957
Bauart: P 12 H - Aufladelöscher mit außenliegender Treibmittelflasche
Inhalt: 12 kg BC-Pulver
Gewicht des gefüllten Geräts: 21 kg

Geschichte
Dieser Feuerlöscher aus dem Jahre 1957 ist einer der ersten großen 12 kg-Feuerlöscher aus dem Hause GLORIA und als Vorgänger der sehr erfolgreichen P-/PS-Serie zu betrachten. Er trägt den ersten Aufdruck der GLORIA-WERKE in grüner Farbe, welcher schon ähnlich Detailverliebt ist, wie der seiner Nachfolger von 1959 bis 1963.
Der Schriftzug "GLORIA" ist noch recht klein gehalten und wird nur in Verbindung mit dem Slogan "Für jeden Brand -GLORIA- Handfeuerlöscher" genannt. Das Signet ist auch oben im Aufdruck zu finden und nicht wie bei den Nachfolgern unten links.
Die Herstellerangben sind dafür umso größer gedruckt und es handelt sich noch nicht um die GLORIA-WERKE sondern um die Spezialfabrik für Feuerlöschtechnik H. SCHULTE-FRANKENFELD. Obwohl die Wortmarke GLORIA bereits 1951 in das Markenregister aufgenommen worden war, spielte sie seinerzeit auf den Geräten selbst noch eine eher untergeordnete Rolle.
Die Druckflasche ist ebenfalls noch original von 1957 und verfügt noch nicht über eine Berstscheibensicherung. Auch ganz im Geiste der späten 1950er ist die Löschpistole schwerem Gusseisen und die in jener Zeit als üblich zu bezeichnende und sehr weit verbreitete BC-Pulverfüllung.
Dieser Typ Feuerlöscher kam ausschließlich in Industrie, Handel und Gewerbe zum Einsatz. In Privathaushalten war er hingegen nicht zu finden - dazu war er viel zu teuer und entsprechende Vorschriften, welche einen Feuerlöscher bei Öälheizungen vorschrieben, kamen meines Wissens erst in den 1960ern.
Ein sehr schönes und seltenes Stück Geschichte, was heute nicht mehr zu bekommen ist.

© C. Müller

Montag, 30. Juli 2012

APOLDA Typ CO2 1,5H-2 Bj. 1983

Apolda CO2 1,5H-2 1983
Hersteller: VEB Feuerlöschgerätewerk Apolda
Kohlendioxid
Typ: CO2 1,5H-2
Baujahr: 1983
Bauart: Kohlendioxid-Löscher (K 1,5)
Inhalt: 1,5 kg Kohlendioxid
Gewicht des gefüllten Geräts: ca. 5 kg

Geschichte
Dieses Modell aus dem Hause Apolda wurde nur in einem sehr kurzen Zeitraum produziert und ist daher extrem selten. Im Gegensatz zu dem weit verbreiteten Typ CO2 1,5H-1 verfügt dieses Gerät nicht über die bei den kleinen Geräten seit 1972 eigentlich übliche, massive Druckhebelarmatur, wie sie auch die großen Kohlensäure-Schneelöscher der GLORIA-WERKE trugen. Stattdessen ist dieser Löscher mit einem antiquiert aussehenden Handrad und einem ebensolchen, gusseisernen Handgriff ausgerüstet. Das Handrad sieht so aus, als stamme es aus den 1930er Jahren und erinnert stark an das Drehventil der außenliegenden Treibgasflaschen von den frühen TOTAL-Typen aus jener Zeit. Soweit ich das beurteilen kann, fehlt bei diesem Typ auch die Berstscheibensicherung, weswegen der maximale Prüfüberdruck bei diesem Typ 190 bar nicht übersteigen dürfte. Auch die Schneedüse scheint aus einer Zeit weit vor 1983 zu stammen. Ganz im Gegensatz hierzu entspricht der Aufdruck voll und ganz seiner Zeit. Typisch ist vor allem für die Kohlendioxidlöscher aus der DDR der mehrsprachige Aufdruck in Deutsch und Englisch, welcher bei dem Herstellerland unten im Siebdruck noch um das Russische erweitert wurde.
Das, was dieses Gerät von den kleinen Kohlendioxidlöschern aus Westdeutschland unterscheidet, ist vornehmlich die Füllmenge. Der Löschmittelinhalt von 1,5 kg Kohlendioxid wurde in Westdeutschland Ende 1977 auf 2,0 kg erhöht, während dieser in der DDR bis zu ihrem Ende unverändert blieb. Einzig die in den 1980er Jahren parallel im Umlauf befindlichen Kolon-Löscher näherten sich mit ihrer Füllmenge von 1,8 kg den 2 kg-Geräten aus Westdeutschland, waren jedoch mit ihrem Kohlendioxd-Halon-Gemisch (Kolon) in keiner Weise mit ihnen vergleichbar.
Laut einer Aussage von Andreas hat er einen solch seltenen Feuerklöscher auch schon einmal in einer alten Schmiede gesehen. Dies beweist, dass diese Löscher - Kohlendioxidlöscher im Allgemeinen - auch in der DDR vornehmlich in Handel, Industrie und Gewerbe zu finden waren. 
Ein äußerst seltenes Stück DDR-Historie, welches heute aufgrund des kurzen Produktionszeitraums und erst recht in diesem Zustand wohl einzigartig sein dürfte.

© Text: C. Müller
© Bild und Informationen Andreas

Sonntag, 29. Juli 2012

Blitzschutz

Blitzschutzsysteme sollen Schäden verhindern, die durch einen Blitzeinschlag entstehen. Den äußersten Teil des Blitzschutzsystems bildet die Fangeinrichtung, welche den Blitz einfangen soll, bevor er das ungeschützte Dach oder sonstige Bauteile trifft (z.B. Antennen, Regenrohre). Sie besteht aus Stangen, Drähten oder auch Seilen, welche konstruktionsbedingt die äußere Kontur des eigentlichen Baukörpers überragen, d.h. sich an exponierter Stelle des zu schützenden Gebäudes befinden (z.B. auf dem Schornstein). An sie und die Ableitungsanlage sind besondere Anforderungen gesetellt: So müssen die verwendeten Materialien witterungsbeständig, elektrisch gut leitend und Blitzstromfähig sein, weshalb bevorzugt Materialien wie Kupfer, V2A-Stahl (Nirosta) oder Aluminiumlegierungen zum Einsatz kommen. Der Leitungsquerschnitt von Fangeinrichtung und Ableiter muss so gewählt werden, dass sie bei einem Einschlag nicht schmelzen - in der Regel werden hier 50 mm² als ausreichend angesehen.
Die Fangeinrichtung ist auf kurzem Wege über die bereits erwähnte Ableitungsanlage mit der Erdungsanlage verbunden, welche den gewaltigen Blitzstrom gefahrlos im Erdreich verteilen soll. Bei neueren Bauten ist stets ein in das Fundament eingelassens Drahtgeflecht, ein sog. Fundameterder vorhanden, an welche die Blitzschutzanlage angeschlossen werden kann. Fehlt dieser, was häufig bei älteren Bauten der Fall ist, kann die Blitzschutzanlage auch an einen nachträglich installierten Ring-, Platten- oder Tiefenerder angeschlossen werden. Dieser muss mindestens 50 cm tief im Erdboden eingelassen sein, um ihn vor Witterungseinflüssen und Korrosion zu schützen.
Um das Blitzschutzsystem zu komplettieren, tritt zum äußeren noch der innere Blitzschutz, unter dem alle Maßnahmen verstanden werden, welche Schäden durch Überspannungen infolge des Blitzstoms in der elektrischen Anlage des Gebäudes verhindern sollen. In der Elektroinstallation übernimmt diese Aufgabe der Potentialausgleich, welcher mit der Erdungsanlage verbunden ist. In Elektrogeräten kommen hauptsächlich gasgefüllte Überspannungsableiter zum Einsatz, welche das Gerät isolieren, solange die Spannung unter 450 V bleibt. Wird die Zündspannung, welche je nach Ausführung bis zu 4500 V betragen kann überschritten, sinkt der Widerstand innerhalb von Mikrosekunden auf einen sehr niedrigen Wert, weshalb kurzzeitig auch Spitzen von 20.000 Ampere abgeleitet werden können.
Nahezu wirkungslos sind günstige Mehrfachsteckdosen mit Überspannungsschutz. Sie sind aufgrund billigem Materials oder schlechter Verarbeitung nicht in der Lage, einen Überschlag zu verhindern. Echten Schutz bieten nur professionelle Steckerleisten, welche asllerdings sehr teuer sind.

Fehlerhafte und veraltete Anlagen schützen nicht
Eine solche Anlage funktioniert jedoch nur dann zuverlässig, wenn sie sachgemäß installiert worden ist und in regelmäßigen Abständen gewartet wird. Ist die nicht der Fall, kommt es trotz Blitzableiter zu schweren Schäden, wie die Blitzschläge in die Kirche zu Rabenden (Ortsteil der Gemeinde Altenmark an der Alz, Landkreis Traunstein / Oberbayern) eindrucksvoll beweisen.

Der erste Einschlag ereignete sich bei einem schweren Gewitter am 10. Mai 1965. An diesem Montag schlug der Blitz in den vergoldeten, mit einer Fangeinrichtung versehenen Hahn auf dem Turmkreuz. Die Blitzschutzanlage war jedoch veraltet und länger nicht gewartet worden. Die damaligen Untersuchungen hierzu ergaben, dass die Erdung unzureichend war und der Erdungswiderstand ungewöhnlich hohe Werte aufwies.
Als der Blitz in den mit einem Blitzableiter versehen Hahn auf dem Kirchturm schlug, nahm er aufgrund des zu hohen Widerstandes und der unzureichenden Erdung jedoch nicht wie gewünscht den Weg über die Ableitung, sondern doch durch die Kirche und richtete dabei große Schäden an. Der Hahn auf dem Turmkreuz wurde abgerissen und 150 m vom Turm entfernt wiedergefunden. Das Turmkreuz stand nach dem Einschlag schräg und die vergoldete Kugel unterhalb des Kreuzes wies starke Verformungen auf. Auch im Turm kam es zu zahlreichen Überschlägen. So beschädigte der Blitz u.a. das Kirchendach, sprengte aus dem Glockenturm ein Stück Backsteinmauerwerk aus der Wand und riß am Chor ein großes Stück Natursteinmauerwerk heraus. Hierbei sprang der Blitzstrom auf die Verankerungseisen des Hochaltars über und schleuderte dabei Teile der vergoldeten Filigranschnitzerei zu Boden. Infolge Überschlag des Blitzstroms auf die elektrische Leitung, welche auf Höhe des Chores verlegt worden war, verbrannte diese mit samt Verteilerdosen, was an der Wand zu eigenartigen Verfärbungen führte. Auch auf der Empore richtete der Blitz schwere Schäden an. Der Zähler wurde aus der Wand gerissen und der Hausanschlussicherungskasten flog mitsamt Mauerstücken bis zum linken Seitenaltar. Orgel und Motor wurden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen und zerstört.
Als direkte Folge des Treffers traten in der Nähe der Kirche über die Freileitung Überspannungen auf. Hierdurch starben zwei Kühe im Stall eines benachbarten Bauernhofes, welche der Blitzstrom über die Rohre der Melkanlage erreichte und die Bäuerin, die gerade bügelte, wurde vorübergehend gelähmt. Die Blitzschutzanlage der Kirche wurde nach diesem folgenreichen Ereignis nach den damals neuesten Erkenntnissen modernisiert. So wurde um die Kirche eine Erdungsringleitung verlegt und zum Schutz gegen hohe elektrische Spannungen erhielt die Verteilung Überspannungsableiter.

Nun, so dachte man, sei alles ausreichend geschützt, aber Irrtum! Ein weiterer Blitzeinschlag am 28. September 1978 bewies nicht nur das Gegenteil, sondern widerlegte gleichzeitig die auch heute immer noch weit verbreitete Meinung, dass ein Blitz niemals 2 x an der gleichen Stelle einschlägt. Tatsächlich war es exakt die gleiche Stelle, denn der Blitz fuhr an diesem Donnerstag wieder in die Turmspitze - also in den vergoldeten Hahn auf dem Turmkreuz. Dabei verschoben sich die beiden Hälften der Kugel und der Blitz verteilte sich gleichmäßig auf die beiden Turmableitungen. Die südliche Turmableitung leitete den Blitzstrom gefahrlos ins Erdreich, wogegen sich dieser bei der nördlichen Ableitung auf Höhe der Empore, wo die Überspannungsableiter an die Blitzschutzanlage angeschlossen waren, teilte.
Die in der Elektroinstallation eingebauten Überspannungsableiter zündeten rückwärts, sodass der Blitz plötzlich Zugang zur Elektroanlage und zur Freileitung hatte. Parallel dazu ereignete sich ein weiterer Überschlag außen am Turm an einer Stelle, an der sich das Zuleitungskabel einem umlaufendem Blechsims näherte. Die elektrische Verteilung auf der Empore wurde durch den Überschlag vollständig zerstört und durch das explosionsartige Zerbersten der Verteilung wurde die Verteilertür durch das gesamte Kirschenschiff geschleudert, wo sie einen Flügel am linken Seitenaltar beschädigte. Das Zuleitungskabel schmolz durch einen Kurzschluss an der Verteilung ab und die Freileitung wurde an den Isolatoren des Giebelanschlusses abgerissen. Dieser führte durch Überspannungen wieder zu Schäden in der nähren Umgebung. In einem nahegelegenen Gasthof verdampfte die Telefonleitung, Glühbirnen zerplatzten und Elektrogeräte wurden zerstört.
Wie konnte es trotz Blitzschutzanlage erneut zu solchen Schäden kommen? In diesem neuerlichen Schadenfall ergaben die Untersuchungen, dass die Blitzschutzuanlage zwar auf dem Stand der Technik war, aber trotzdem einige Schwachstellen aufwies. So war es beim äußeren Blitzschutz die Nähe zur elektrischen Anlage und zu metallenen Teilen, welche die Anlage auf der Norseite des Turms versagen ließ. Beim inneren Blitzschutz waren die Überspannungsableiter die Schwachstelle. Der Anschluss war über eine Kreuzklemme hergestellt worden, aus welcher sich durch die Kraft des Einschlags ein magnetisches Feld aufbaute, welches die Kabel aus der Klemme löste. Wenn die Überspannungsleiter stattdessen im Erdgeschoss und über die Potentialausgleichsschiene angeschlossen gewesen wären, hätte der Blitzsstrom mit Sicherheit keinen Zugang in die Elektroinstallation gehabt. Ein Überschlag in die Freileitung hätte verhindert werden können, wenn der Giebelanschluss, welcher schon 1965 für den Überschlag sorgte, durch einen Erdanschluss ausgetauscht worden wäre.

Diese beiden Fälle zeigen, dass es trotz fachgerecht installierter Blitzschutzanlage zu Schäden kommen kann. Besonders wichtig ist es daher, bei einer Installation bzw. der Revision einer bereits bestehenden Anlage, auf die kleinen Dinge zu achten. So sollten vorsichtshalber sämtliche Metallteile auf dem Dach (Fallrohre, Regenrinnen, Bleche etc.) an die Anlage angeschlossen und jegliche Näherung zu Kabeln gemieden werden. Falls Ihr eine Blitzschutzanlage besitzt, die schon etwas älter ist, wäre es sicherlich ratsam, diese von einer Fachfirma überprüfen und wenn nötig auf den neuesten Stand bringen zu lassen. Besonders in Regionen, welche häufig von schweren Gewittern heimgesucht werden, wäre eine Blitzschutzanlage eine sinnvolle Investition.


Schadensbilder in der Kirche zu Rabenden
Beschädigter Altar und Verfärbungen an der Wand
Herausgerissene Verteilung










© C. Müller
Informationen über die Blitzschläge in die Kirche zu Rabenden: Kallenbach, Wilhelm u.a.: Brandschutz in Baudenkmälern und Museen, München 1980, S. 79f.

Bildquellennachweis der Schadensbilder: © Bayerische Versicherungskammer München;
Eingescannt aus: Kallenbach, Wilhelm u.a.: Brandschutz in Baudenkmälern und Museen, München 1980, S. 79f.
 
 

Montag, 23. Juli 2012

Wenn der Blitz einschlägt... Schutz bei Gewitter

Das Wetter ist in den letzten 20 Jahren immer extremer geworden und es vergeht mittlerweile kaum mehr ein Sommer ohne erdrückend schwüle Tage und schwere Gewitter. Gerade die Gewitter sind es, welche in den letzten Jahren an Häufigkeit und Intensität stark zugenommen haben und von welchen eine große Gefahr ausgeht. Am gefährlichsten sind dabei zweifelsohne die Blitze, welche jedes Jahr zahlreiche Gebäude in Brand setzen, Menschen verletzen oder sie sogar töten.
Blitze haben ein unglaubliches Zerstörungspotential, da bei ihrem Einschlag innerhalb von 0,02 Sekunden bis zu 100.000.000 Volt bei mehreren 10.000 Ampere freigesetzt werden. Die Luft im Blitzkanal erhitzt sich dabei auf bis zu 30.000 °C und alles, was mit diesem gewaltigen Lichtbogen in Berührung kommt, verdampft und verbrennt auf der Stelle.

Anzeichen für ein Gewitter
Um sich bei einem Gewitter schützen zu können, muss man die drohende Gefahr zunächst einmal erkennen und wissen, was sich da in der Ferne zusammenbraut und dann schnell näher kommt. Ein hohes Gewitterpotential besteht in den Monaten Juni, Juli und August - immer dann, wenn die Umgebungsluft mit Wasserdampf gesättigt ist und hohe Lufttemperaturen herrschen. Die Temperaturen erreichen in solchen Fällen Werte zwischen 25 und 35 °C und die relative Luftfeuchtigkeit beträgt in Relation zur Temperatur 30 bis 60 %. Wenn also die Kleidung am Körper klebt, die Luft zäh ist wie Gummi und man das Gefühl hat, von der Hitze regelrecht erdrückt zu werden, dann liegt Unheil in der Luft. Die in Bodennähe befindliche, feuchtwarme Luft beginnt in die Atmosphäre aufzusteigen und wenn sie dabei pro 100 Höhenmeter um mehr als 0,65 °C abkühlt, spricht man von einer labil geschichteten Atmosphäre. Durch die Temperaturabnahme kondensieren die feuchten Luftmassen und es bilden sich Quellwolken, aus denen dann ein Gewitter entstehen kann.
Bis es zur ersten Wolkenbildung kommt, vergehen allerdings einige Stunden, da erst genügend feuchtwarme Luft aufsteigen muss. Dieser Prozess beginnt in den Morgenstunden über die Mittagszeit hinweg bis in den Nachmittag hinein. Gewöhnlich wird die Luft an solch einem Tag in den frühen Nachmittagsstunden etwas diesig und die Sonne scheint hinter einem Schleier verborgen zu sein - der Himmel ist jedoch noch überwiegend blau. Nur hier und dort zeigen sich einige weiße Wölkchen oder in der Ferne mal ein Wolkenband. Am Himmel scheint noch alles entspannt zu sein, doch der Schein trügt. Während es nun am Boden unerträglich heiß und die Luft zum Schneiden ist, bilden sich die ersten Quellwolken, die rasch zu regelrechten Gewittertürmen (Cumulonimbus) in in die Höhe schießen. Nun gilt es, den Himmel genau zu beobachten. Bleiben die Wolken in der Ferne, nimmt das Gewitter einen anderen Weg. Verfinstert sich hingegen der Himmel, kommt es genau auf einen zu - und zwar schnell. Ein Gewitter besteht aus einzelnen Zellen und es ist nur sehr schwer vorherzusagen, welchen Weg es nimmt und wo es sich entlädt. Daher sind die Beobachtung des Himmels sowie die herrschenden Begleitumstände wie Wind, Regen und dergleichen besonders wichtig.

Entfernung des Gewitters--> Informationen folgen

Verhalten bei Gewitter im Freien
Am gefährlichsten ist ein Gewitter, wenn man davon im Freien überrascht wird. In einer solchen Situation besteht Lebensgefahr und Ihr solltet so schnell wie möglich Schutz suchen. Doch Vorsicht! Wählt Euren Unterschlupf sorgsam und bedenkt dabei, dass Ihr Euch hauptsächlich vor den Blitzen schützen müsst und nicht vor dem Regen. Oft wird die erstbeste Gelegenheit zum Unterstellen benutzt, doch das kann gefährlich sein. Es ist gar nicht so lange her, dass drei Frauen in einem Unterstand auf einem Golfplatz vom Blitz erschlagen wurden - ebenso ein Mädchen wenige Tage später, das bei einem Gewitter unter einem Baum Schutz suchte.
Diese Fälle zeigen, dass Unterstände in freiem Gelände keinen Schutz bieten und Bäume schon gar nicht. Im Gegenteil: Da sie sich durch ihre Höhe deutlich von der Umgebung abheben, sind sie sogar ein bevorzugtes Ziel für Blitze und die Geschichte zeigt, dass Bäume öfter getroffen werden als andere Gegenstände. Die vermeintliche Weisheit "Buchen sollst Du suchen, Eichen sollst Du weichen." ist nicht nur völliger Unsinn, sondern auch eine lebensgefährliche Lüge und Falschaussage! Einem Blitz ist es ziemlich egal, in welchen Baum er fährt. Er wählt ihn vorher auch nicht nach seiner Art aus. Vergesst diesen Quatsch ganz schnell und haltet Euch bei Gewitter möglichst fern von Bäumen aller Art! Steht auch nicht in der Nähe von Bäumen! Dass ein Blitz vor lauter Bäumen den Wald nicht sieht, ist ebenfalls Blödsinn - in Wäldern seit Ihr nämlich auch nicht sicher.

Schutz suchen
Wenn Ihr im Freien überrascht werdet und sich in der Nähe ein sicherer Unterstand befindet (z.B. feste Gebäude, Auto), dann nehmt die Beine in die Hand und bringt Euch in Sicherheit! Am Sichersten seid Ihr tatsächlich im Auto. Die Karosserie bildet einen Faradyischen Käfig, welcher der Blitzstrom um Euch herum leitet. Ihr dürft allerdings kein Metall berührern oder am Radio herumspielen. Falls Ihr wirklich weit draußen sein solltet und sich weit und breit keine sichere Unterstellmöglichkeit befindet, dann meidet Anhöhen und begebt Euch in tieferes Gelände. Sucht Euch einen möglichst tiefen Punkt (Mulde, Graben) und geht in die Hocke. Legt Euch auf keinen Fall hin! Ihr müsst Euren Körper möglichst klein machen, damit einem eventuellen Blitzstrom so wenig Körperfläche wie möglich geboten wird. Falls Ihr Euch im Wasser befindend, solltet Ihr da schnellstmöglich rauskommen! Spannt auch keine Schirme auf und benutzt Euer Handy nur im äußersten Notfall!

Verhalten bei Gewitter in Gebäuden
Falls Ihr Euch bei einem Gewitter in einem festen Gebäude befindet, dann braucht Ihr Euch um Euer leben keine direkten Sorgen mehr machen, denn dort seid Ihr halbwegs sicher vor dem gefährlichen Blitzstrom. Das Gebäude ist es jedoch nicht. Die häufigsten Schäden, die durch einen Blitzschlag auftreten, sind Brände, Überspannungsschäden an elektrischen Geräten sowie beschädigtes Mauerwerk durch explodierte Leitungen und Verteilerdosen.
Wenn der Blitz in ein Gebäude einschlägt, dann wird in den meisten fällen das Dach getroffen. Die dadurch entstehenden Schäden können unterschiedlich sein. Wenn z.B. die Fernsehantenne oder die Satellitenschüssel getroffen wird, hat der Blitz Zugang in das Kabelnetz des Hauses und zerstört nicht nur mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit alle dort angeschlossenen Geräte, sondern auch weitere Verbraucher, die nicht mit diesem Netz verbunden sind. Der Grund hierfür ist ein Überschlag des Blitzes in das Stromnetz, da entweder in der Nähe des Antennenkabels normale Stromleitungen verlaufen, die gegen solche Ströme nicht ausreichend abgeschirmt sind oder weil ein am Kabelnetz angeschlossenes Gerät zusätzlich mit dem Stromnetz verbunden ist (z.B. Receiver, Fernseher). In solchen Fällen wandert der Blitzstrom durch das Antennekabel in das Gerät und schlägt dort in das Netzkabel, über welches es dann den Weg in das Stromnetz findet. Die Folge sind zerstörte Geräte, beschädigtes Mauerwerk, Verfärbungen an den Wänden sowie in vielen Fällen auch Brände. Glimpflicher verlaufen in der Regel Einschläge in das Freileitungsnetz. Solchen Schäden könnt Ihr am besten vorbeugen, wenn Ihr alle elektrischen Geräte vom Stromnetz trennt. Bei Geräten mit SAT- oder Internetverbindung zieht neben dem Netzstecker auch Antennen- und Netzwerkkabel! Lasst die Finger vom Telefon!
Trifft der Blitz direkt das Dach, hat solch eine Einschlag mit ziemlicher Sicherheit einen Brand zur Folge. Einen Einschlag merkt man oft gar nicht und deswegen untersucht nach schweren Gewittern das Haus. Schaut Euch vor allem das Dach, da meistens zunächst dieses beginnt zu brennen. Achtet im Gebäude auf Brandgeruch, Feuerschein, Rauchentwicklung oder Knistern. Haltet in jedem Falle einen Feuerlöscher bereit!
Haltet Euch des Weiteren nicht direkt unter dem Dach auf und haltet die Fenster am besten geschlossen. Verzichtet des Weiteren auch auf ein Bad oder eine Dusche, denn der Blitz findet seinen Weg sowohl durch geöffnete Fenster, als auch durch Wasserleitungen.

© C. Müller

 



Montag, 16. Juli 2012

GLORIA P 12 GD Bj. 1977

Hersteller: GLORIA-WERKE
DIN PULVER 12
Typ: P 12 GD
Baujahr: 1977
Bauart: PG 12 L - Dauerdrucklöscher
Inhalt: 12 kg ABC-Pulver
Gewicht des gefüllten Geräts: 17 kg

Geschichte
Dieser Feuerlöscher aus dem Jahre 1977 sieht aus wie frisch vom Werk, da er die ganzen Jahre in einem trockenen Keller hing und stets gepflegt wurde. Große Dauerdrucklöscher dieses Typs wurden vornehmlich an Privathaushalte mit Ölheizung abgegeben, genau wie dieser hier. Auch in Geschäften wurden sie häufiger installiert - ich habe so einen Löscher zur Mitte der 1990er Jahre mal in einer Zoohandlung (ehem. GERKE Lippstadt / SB-Markt Lippstadt vor dem Umbau) gesehen. In der Industrie kam er eigentlich nicht bzw. nur sehr selten zum Einsatz.Das Siebdruckbild trägt alle Merkmale der 1970er Jahre, allen voran natürlich die erste und noch nicht genormte Serie der Piktogramme für die Brandklassen ABC und E. Es fällt auf, dass diese zusammen mit den Herstellerangaben weit abgesetzt vom Rest des Siebdrucks mehr oder weniger allein dastehen. Der Grund ist der mittig rundherum geschweißte Behälter. Die beiden teile des Behälters wurden nicht gewalzt, sondern gezogen und dann miteinander verschweißt.  Im Vergleich zu seinem Vorgänger besitzt dieser Feuerlöscher eine Halterung für den Schlauch, welcher identisch mit dem der 6 kg-Geräte und im Vergleich zum Rest des Feuerlöschers geradezu winzig ist.

© C. Müller

GLORIA Typ Pn 6 Bj. 1959

Hersteller: GLORIA-WERKE
DIN TROCKEN
Typ: Pn 6
Baujahr: 1960
Bauart: P 6 H - Aufladelöscher mit innenliegender Treibmittelpatrone
Inhalt: 6 kg BC-Pulver
Gewicht des gefüllten Geräts: 10,5 kg




Geschichte
Hier haben wir ein heute sehr seltenes Stück in Bestzustand: Einen GLORIA Typ Pn 6 der ersten Serie von 1960 mit gelbem Handgriff und gelber Kunststoff-Ventilarmatur. Dieses hier war der erste Löscher mit Schlagknopfarmatur aus dem Hause GLORIA und er war genauso revolutionär wie der zeitgleich eingeführte Typ Pi mit Zughebelarmatur. Durch die kompakten Ausmaße sowie die innenliegende Treibmittelflasche war er etwas völlig neues - hatte es doch bis dahin nur die sperrigen Feuerlöscher mit außenliegender Druckgasflasche gegeben.
Interessant ist die Löschpistole, welche ebenfalls wie Tragegriff und Ventilkörper aus gelbem Kunststoff besteht. Auf der Abbildung links ist sehr gut zu erkennen, dass diese erste Kunststoffpistole nicht den schweren, 1959 noch aus Gusseisen bestehenden Löschpistolen des Typs P / PS gleicht, sondern mit einer y-ähnlichen Form daherkommt. Auch der Schlauch ist nicht eingepresst, sondern, ja draufgestopft kann man sagen und dann mit einer einfachen Schelle befestigt. Ich weiß nicht, ob so etwas mal vorgekommen ist, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass so eine Löschpistole beim Aufladen des Behälters, wobei das Pulver mit etwa 18 bar bis zur dicht schließenden Löschpistole drückt, solch eine Pistole mit dieser Konstruktion - also der recht "losen" Befestigung - mal Fliegen gegangen ist. Aber das sind nur Vermutungen wie gesagt, ich weiß es nicht. Dieser erste Typ besitzt noch einen recht kleinen Schlagknopf, welcher beim Schlagen mit der Faust bestimmt gern mal verfehlt wurde und für den ein anderen Bluterguss sorgte. Verwendung fanden diese Feuerlöscher vornehmlich in Handel, Industrie und Gewerbe sowie auch in privaten Haushalten.


© C. Müller

NEURUPPIN XP 6 Hf Bj. 1965

NEURUPPIN HP 6 Hf 1965
Hersteller: VEB Feuerlöschgerätewerk Neuruppin
TROCKEN 6
Typ: XP 6 Hf
Baujahr: 1965
Bauart: Aufladelöscher mit innenliegender Treibmittelpatrone
Inhalt: 6 kg (BC)-Pulver
Gewicht des gefüllten Geräts: ca. 11 kg

Geschichte
Einen Feuerlöscher wie diesen dürften vermutlich die meisten Menschen, die nicht aus der DDR kommen, noch niemals gesehen haben. Ich auch nicht. Nach der Wende bekam man die „normalen“ NEURUPPIN-Pulverlöscher (Schlagknopf oben) zu Gesicht, solch ein Exemplar jedoch nicht. Dieser Feuerlöscher vom Typ XP 6 Hf stellt gleich mehrfach etwas Besonderes dar. Das ungewöhnlichste an diesem Gerät dürfte wohl der unten am Behälter angebrachte Schlagknopf sein. Um den Löscher mit dem Betriebsdruck aufzuladen, musste er kräftig auf den Boden geschlagen werden. Dies ist sowohl für diese Behälterform sehr ungewöhnlich, als auch für die Mitte der 1960er Jahre. In Westdeutschland galt diese Art der Aufladung schon in den 1950er Jahren als veraltet und wurde mit Ausnahme der MINIMAX-Spitztüte (Produktionsende 1960) auch nicht mehr angewendet. Die Umständlichkeit dieser Art der Aufladung wurde dann wohl auch in der DDR erkannt, weshalb die Produktion dieses Löschers 1966 eingestellt wurde. Alle nachfolgenden NEURUPPIN-Löscher wurden mit einem oben auf dem Behälter angebrachten Schlagknopf ausgestattet, wie man es auch vonheutigen Feuerlöschern kennt. Eine weitere Besonderheit stellt der Schlauch mit der massiven Löschpistole aus Gusseisen dar. Kommen wir erstmal zum Schlauch: Dieser ist nicht aus Gummi, sondern aus geflochtenem Stahlband – so wie man es heute von den Zuleitungen zum Wasserhahn kennt.  Der Grund für die Verwendung von geflochtenem Stahl dürfte wahrscheinlich die rein auf die heimische Braunkohle ausgerichtete Chemie-Industrie sein. Zum Import von ausreichend Rohöl fehlten der DDR schlicht und einfach die Devisen, weshalb Kunststoffe und dergleichen größtenteils aus Braunkohleprodukten gewonnen wurden. Das war jedoch so unwirtschaftlich, dass es wohl für Feuerlöscherschläuche aus Gummi in den 1950er und Anfang der 1960er Jahre nicht gereicht hat. Genau wie der Schlauch ist die Löschpistole ebenfalls nicht aus Kunststoff sondern aus massivem Gusseisen – aus den gleichen Gründen vermutlich. In Westdeutschland gab es niemals Schläuche aus geflochtenem Stahl und die Löschpistolen aus Gusseisen wurden schon Ende der 1950er Jahre durch solche aus Kunststoff ersetzt. Die Verwendung von Stahl und Eisen für Schlauch und Löschpistole ist also eher als rückständig und unvorteilhaft anzusehen, da das Gesamtgewicht des Feuerlöschers dadurch erhöht wurde und diese Materialien zudem auch noch rostanfällig waren. Ebenfalls erwähnenswert ist die Ausgestaltung des Siebdruckbildes. Für einen Feuerlöscher von 1965 ist es sehr zeitgerecht, da auch die Feuerlöscherhersteller aus Westdeutschland zur Mitte der 1960er Jahre hin auf schlichte Siebdruckbilder setzten. Aber wenn man bedenkt, dass dieser Typ Feuerlöscher jahrelang genau gleich gebaut und designt wurde – also auch schon in den 1950er Jahren so aussah, dann ist diese schlichte Ausgestaltung etwas besonderes. In Westdeutschland wurde der Aufdruck auf den Feuerlöschern bis etwa 1964 sehr aufwändig und mehrfarbig (vielfach in Gold) gestaltet, in der DDR hingegen nicht. Ob diese Schlichtheit wieder auf fehlenden Rohstoffen basiert oder zukunftsweisend war, vermag ich jetzt nicht zu sagen.Kommen wir mal zur Qualität: Mit einer Wurfweite von 5-6 Metern und einer Einsatzdauer von 15 Sekunden bei Dauerstrahl steht dieser Feuerlöscher den westdeutschen Geräten in nichts nach und ist auch mit modernen Feuerlöschern vergleichbar, welche die gleichen Werte erzielen. Aber ein ganz großes Problem war wohl die Dichtheit und ein selbständiger Druckaufbau bei höheren Temperaturen. Bei erhöhten Temperaturen war es bei diesem Löscher wohl üblich, dass sich im Löschmittelbehälter auch ohne die Treibgaspatrone Druck aufbaute. Beim Betätigen der Löschpistole kam immer etwas Pulver heraus. Um dieses zu Unterbinden wurden die Löscher ab 1965 mit einem Dichtring im Anschlussstück des Schlauches versehen, welche erst beim Aufladen angesprochen haben und geborsten sind. Doch wenn der Feuerlöscher aufgeladen wurde, warf er auch ohne Betätigen der Löschpistole an mehreren Stellen das Pulver aus und war, trotz der abstellbaren Löschpistole, nicht wirklich abstellbar und sprühte so lange, bis er schließlich leer war. Auch in diesem Punkt werden Mängel sichtbar, die es bei den DIN-geprüften Feuerlöschern aus Westdeutschland mit Sicherheit nicht gegeben hat. Ein weiterer interessanter Hinweis in Bezug auf die Sicherheit dieser Geräte bietet der rückseitig angebrachte Satz:

Ab einer Außentemperatur von 35°C besteht akute Zerknallgefahr!

Diese Warnung bezieht sich jedoch nicht auf den Löschmittelbehälter sondern auf die innere Treibgaspatrone. Der Behälter selbst war ebenso wie der eines Feuerlöschers aus Westdeutschland mit einer Überdrucksicherung ausgestattet (Ansprechdruck 16-20 bar), welches einen gefährlichen Überdruck einfach abgeblasen hat. Dennoch ist dieser Satz ein ganz eindeutiger Hinweis darauf, dass bei diesem Typ Löscher die innenliegende Treibgaspatrone sehr temperaturempfindlich war. Wenn die Temperatur die 35 °C-Marke übersteigt besteht die Gefahr, dass sich der Feuerlöscher von selbst auflädt. Wenn man bedenkt, dass die Temperaturen in einigen Einsatzbereichen mit Sicherheit mehr als 35°C betrugen (wie z.B. in einer einfachen Garage im Hochsommer), dann ist dies sicherlich häufiger passiert. Ärgerlich für den Besitzer, denn wenn der Feuerlöscher wie vorgesehen im Ernstfall betriebsbereit sein soll, hätte er ihn in so einem Falle überprüfen und mit einer neuen Druckpatrone und einer Füllung versehen lassen müssen. Auf Löschern späteren Baujahres fehlt dieser Hinweis und es ist daher anzunehmen, dass die Konstruktion der Treibgaspatrone verbessert wurde. Aber dennoch war dieser Typ Feuerlöscher sehr verbreitet und kam auf Fahrzeugen, in Kaufhäusern, in der Industrie, in Privathaushalten und sonstigen Bereichen des öffentlichen Lebens zum Einsatz. Ein schönes Stück DDR-Technikgeschichte, welches nach Einführung der neuen Modelle und nach der Wende sowieso sofort verschrottet wurde und daher heute äußerst selten ist – vor allem in dem Zustand.

Vielen Dank Andreas für die vielen tollen Infos!


© Text: C. Müller
© Bild und Informationen Andreas