Die Frage, ob Feuerlöscher bzw. die in ihnen enthaltenen Löschmittel giftig sind, bewegt scheinbar viele Menschen und das Hauptinteresse gilt dabei vornehmlich den Pulverlöschern. Ob Löschpulver giftig ist, wird im Netz heiß diskutiert und man kann hierzu eine Menge lesen... leider ist da auch wieder - wie es das Internet nun eben so an sich hat - viel Mist, Quatsch und völlig dummes Zeug dabei.
Also, ist Löschpulver giftig? Nein, denn an Löschpulver werden einige grundsätzliche Anforderungen gestellt, wozu neben Löschwirksamkeit, Förderfähigkeit und dergleichen auch die Ungiftigkeit gehört. Wie alle heute verwendeten Löschmittel darf auch das Löschpulver bei sachgemäßer Anwendung nicht gesundheitsschädlich oder gar giftig sein und sowohl das am häufigsten anzutreffenden ABC- sowie auch das selten gewordene BC-Löschpulver genügen diesen Anforderungen voll und ganz.
ABC-Löschpulver bestehen im Wesentlichen aus Ammoniumphosphaten und Ammoniumsulfat - ganz selten sind auch ein paar Krümel Bariumsulfat mit dabei aber von einer Giftigkeit kann nicht gesprochen werden. Die Ausgangsstoffe sind die gleichen wie bei Kunstdünger. Es kann sein, dass beim Löscheinsatz durch Hitzeeinwirkung geringe Mengen Ammoniak abgespalten werden, doch diese liegen weit unter der Toxizitätsgrenze - der Brandrauch ist viel schädlicher.
BC-Löschpulver bestehen aus Natriumhydrogencarbonat (Natron) und Kaliumhydrogencarbonat bzw. Kaliumsulfat. Natriumhydrogencarbonat wird von der Lebensmittelindustrie z.B. in Backpulvern verwendet - ist also völlig ungiftig und gleiches gilt für die Kaliumverbindungen.
D-Pulver, auch Metallbrandpulver genannt, besteht überwiegend aus Natriumchlorid (Salz) und Kaliumchlorid sowie teilweise auch aus Bortrioxid. Hiervon sollte tatsächlich nur so wenig wie möglich inhaliert werden, weil das Einatmen größerer Mengen den Natrium- und Kaliumhaushalt in unserem Körper durcheinanderbringen kann, was unter Umständen einige unangenehme Nebenwirkungen mit sich bringt - giftig ist jedoch auch dieses nicht.
Pulverlöscher machen eine Riesensauerei und vor allem in geschlossenen Räumen ist das Einatmen des Pulvers unvermeidbar, denn wenige Sekunden nach dem Auslösen des Löschers ist die Bude weiß und man sieht die Hand vor Augen nicht. Wenn man sich in dem Pulvernebel befindet, kann es zu leichten Reizungen der Schleimhäute und Augen kommen, mehr aber auch nicht. Viele fürchten auch eine Staublunge, doch die Pulverteilchen sind trotz ihrer feinen Vermahlung von 4 Mio. Teilchen pro cm3 nicht lungengängig.
Der Einsatz von Löschpulver ist also völlig unbedenklich und die Mengen, welche bei einem Löscheinsatz inhaliert werden oder mit den Schleimhäuten in Kontakt kommen, wirken sich nicht schädlich aus.
Oft lese ich auch von besorgten Ladenbesitzern und Büromitarbeitern, deren Räume durch Vandalen, die einen Pulverlöscher abgeschossen haben oder eben nach einem Löscheinsatz versaut sind. Viele wollen hier gleich den ABC-Trupp der Feuerwehr anrücken und den ganzen Laden desinfizieren lassen, aber das wäre völlig übertrieben. Das Pulver könnt Ihr selbst beseitigen und zwar ohne Vollschutzanzug. Ich rate Euch allerdings, schnell mit den Reinigungsarbeiten zu beginnen, den durch die Luftfeuchtigkeit backt das Pulver zusammen und wird hart wie Beton - das bekommt Ihr nicht mehr weg! Alles gründlichst mit einem HEPA-13-Staubsauger absaugen und feucht nachwischen. Elektrogeräte müssen jedoch meistens in die Tonne - nicht weil sie vergiftet sind sondern weil das Löschpulver sie zerstört hat. Durch Lüftungsschlitze gelangt es in Computer, Fernseher und so weiter und legt sich dort auf die Platinen; kaputt. Löschmittel sollen zwar nicht schädlich sein, doch wenn sich Löschpulver auf Metallteile legt und mit der Luftfeuchtigkeit verbindet, kann man beim Rosten zuschauen.
Auch durch Löschpulver kontaminierte Kleidung ist kein Fall für den Sondermüll. Gut, zum Verkauf gedachte Textilien sind meistens nicht zu retten, da sie durchsetzt sind mit Pulver und für einen Verkauf erst gewaschen werden müssten - macht keiner, also weg damit. Giftig sind sie aber nicht. Wenn Ihr Löschpulver auf den Klamotten habt, ist das kein Problem - auskloppen, ab in die Waschmaschine und fertig.
Löschpulver ist also nicht giftig und Gesundheitsgefahren bestehen durch das Einatmen oder den Kontakt nicht. Wenn Ihr dauernd große Mengen einatmet oder ständig in Pulverwolken herumlauft, dann mag das anders sein - ist bei Mehl oder Holzstaub aber genauso.
P.S. Am besten könnt Ihr dem Löschpulver entkommen, wenn Ihr in Euren Räumen erst gar keine Pulverlöscher vorhaltet! In Büros und normalen Ladenlokalen empfehlen sich Schaumlöscher, da diese für die dort vorhandenen Brandgefahren (Brände von Stoffen der Brandklassen A und B) völlig ausreichen und beim Einsatz nicht so eine Sauerei anrichten. Auch Chaoten, die Euren Laden versauen wollen, werden enttäuscht sein, wenn trotz vollem Arbeitseinsatz nur ein paar Schaumflecken zu sehen sind.
©. Menzel 2015
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Dienstag, 17. Februar 2015
Sonntag, 23. März 2014
GLORIA Typ Pn 6 G Bj. 1974
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| GLORIA Pn 6 G 1974 |
DIN PULVER 6
Typ: Pn 6 G
Bauart: PG 6 H - Aufladelöscher mit innenliegender Treibmittelpatrone
Baujahr: 1974
Inhalt: 6 kg ABC-Pulver
Gewicht des gefüllten Geräts: 10 kg
Geschichte
Unscheinbar wirkt dieser Löscher, welchen so mancher wohl noch von seinem Arbeitsplatz, aus dem Supermarkt oder aus dem heimischen Keller kennt. Doch: In Wirklichkeit haben wir hier etwas ganz besonderes, denn dieses Modell ist eines der ersten, welches nach neuen Richtlinien produziert und gestaltet wurde. Technisch ändert sich nichts im Vergleich zu seinen Vorgängern - der Pn wird nach wie vor über einen roten Schlagknopf ausgelöst, welcher wahlweise auf einem Kunststoff- oder Metallventil sitzt.
Am deutlichsten treten die Neuerungen im Bereich des Siebdrucks hervor, weswegen wir hiermit auch beginnen.
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| Siebdruck GLORIA 1974 |
Die frühere Bebilderung zur Inbetriebsetzng und Bedienung war weniger in einzelne Schritte unterteilt, als vielmehr eine fließende Bewegung, welche sich zumindest bei den Geräten von GLORIA auch bis in die Mitte des Aufdrucks erstreckte. Links neben diesen fließenden Bewegungen war dann noch einmal die Bedienung in Wort und Schrift aufgedruckt - zwar mit einer Nummerierung, aber dennoch erinnerte das Ganze auch eher an einen Fließtext.
Hier wurde kräftig aufgeräumt und umstrukturiert: Die Fließbewegung wurde in einzelne Schritte unterteilt, welche sich nun klar in "Entsichern", "Aufladen" und "Auslösen" gliedern. Auch ist nun bei jedem Schritt die schriftliche Erklärung direkt unter dem Piktogramm zu finden (dies wurde jedoch ab 1975 wieder abgeändert).
Während die Brandklasseneignung bei den Vorgängergeräten im Kleingedruckten verschwand und nur bei genauem Hinsehen auszumachen war, wird diese nun erstmals ganz deutlich hervorgehoben. So können nun auch Laien genau erkennen, was für einen Löscher sie vor sich haben, bzw. welche Brände er damit löschen kann. Feuerlöscher mit BC-Pulver unterschieden sich bis dahin vom rein Äußerlichen her nämlich nicht wirklich von solchen mit ABC-Pulverfüllung und nur der Kenner konnte es an einigen Merkmalen ausmachen - meistens direkt an der Typbeschreibung, welche zur Kennzeichnung eines ABC-Pulverlöschers immer ein "G" trug. Richtiges Fachwissen war fortan nicht mehr nötig, denn dafür gabs ja jetzt die Piktogramme. Übrigens die schönsten aller Zeiten wie ich finde, denn früher konnten die Hersteller noch individuelle Piktogramme für die Brandklassen erstellen. So verwendete GLORIA andere als MINIMAX, die wiederum andere als WINTRICH hatten und so weiter. Am besten finde ich hier die Brandklasse E... Phantastisch!
Ebenfalls neu ist das aufgedruckte Baujahr (Monat - Jahr) mit der Bezeichnung "Werksendkontrolle 68". Das gab es vorher auch nicht. Wer bei den Vorgängermodellen wissen wollte, wie alt diese sind, musste am unteren Behälterrand nach dem in den Behälter eingeschlagenen Baujahr suchen.
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| Armatur und Sicherung |
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| Standnocken ab 1974 |
Der Stutzen, auf welchen der Schlauch aufgeschraubt wurde, befand sich fortan auch nicht mehr exakt an der Seite des Löschmittelbehälters, sondern rückte ein wenig nach hinten. Deutlich wird dies auf dem Einstiegsbild, wo dieser nämlich nicht zu sehen ist.
So umgestaltet verkörperten nun auch die Feuerlöscher die nüchterne Rationalität der 1970er Jahre und fügten sich gut in die damals neu gestaltete Architektur ein. Feuerlöscher des Typs Pn waren quasi das Konkurrenzmodell zur sehr erfolgreichen Pi-Serie, doch fanden sie meines Erachtens keine so große Verbreitung. Dennoch wurden sie massenhaft aufgehängt und fanden sich in jeglichen Bereichen des Lebens wieder.
Ein schönes und top erhaltenes Modell dieser seltenen ersten Baureihe nach neuen Gesichtspunkten, welches heute natürlich nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entspricht und aufgrund seines Alters von immerhin fast 40 Jahren längst aus der Öffentlichkeit verschwunden ist. Der Ventilkörper ist bei diesem Feuerlöscher übrigens "verkehrt" eingesetzt worden, denn der Bügel lässt sich seitlich anklappen. Falsch ist das nicht, aber normalerweise sind die Tragbügel der GLORIA Pn-Typen nach vorn oder hinten zu klappen. Vielleicht bringe ich den Bügel in die richtige Stellung, vielleicht lass ich ihn aber auch so - mal sehen.
Zum Feuerlöschermuseum
© C. Müller
GLORIA Typ Pi 6 G Bj. 1968
DIN TROCKEN 6
Typ: Pi 6 G
Bauart: PG 6 H - Aufladelöscher mit innenliegender Treibmittelpatrone
Baujahr: 1968
Inhalt: 6 kg ABC-Pulver
Gewicht des gefüllten Geräts: 11 kg
Geschichte
Hier haben wir einen Feuerlöscher vom Typ Pi 6 G, wie er 100.000-fach ausgegeben wurde, doch heute recht selten geworden ist und wo ich auch lange hinterher gesucht habe. Endlich habe ich einen! Viele werden sich jetzt fragen, was denn daran so besonders ist - nun, das will ich Euch gerne erzählen.
Wer mal in meinem Museum unter Typ Pi geschaut hat, wird festgestellt haben, dass dort eine wahre Fülle an Feuerlöschern dieses Typs aufgeführt ist - und viele Löscher scheinen völlig gleich zu sein... weißer Griff, schwarzer Schlauch, eckiger Siebdruck mit zwei markanten Bildern, von denen das untere bis zur Mitte des Siebdrucks reicht und dort ein Feuer löscht... wo ist also das besondere?
Es sind eben diese beiden Bilder zur Inbetriebnahme, welche diesen Löscher von den vorherigen Typen unterscheiden. Der Grund: 1968 wurde die Sicherung verändert.
Bis 1968 wurde eine einfache Abreißsicherung verwendet, welche aus einer Sicherungslasche und einem Plexiglasstift bestand. Der Plexiglasstift verhinderte, dass sich der Tragegriff beim Anheben nach hinten absenkt und so den Löscher auflädt. Da so ein Löscher jedoch auch oft mal von hier nach dort getragen wird, musste dieser kleine Stift auch ne Menge aushalten - d.h. er war sehr dick und man musste sich schon wirklich ins Zeug legen, um einen solchen Stift herauszureißen (in der Bedienung der Vorgänger von 1964 - 1968 steht nicht umsonst "Sicherungsstift herausreißen).
Das eine Problem dieser Sicherungsart war also, dass zierliche und schwächere Personen diesen Löscher nicht entsichern konnten - ihnen fehlte einfach die Kraft. Das andere Problem bestand in den Witterungseinflüssen - allen voran die Sonneneinstrahlung - denen Plexiglas und Sicherungslasche ausgesetzt waren; diese machten das Material porös und brüchig. Wenn Stift und Lasche nicht regelmäßig kontrolliert und ausgetauscht wurden, bröselten beide im Laufe der Jahre gerne mal weg, was wiederum dazu führte, dass so ein Löscher im Ernstfall nicht zu entsichern war oder beim Anheben aus Versehen unter Druck gesetzt wurde - eben weil der porös gewordene Plexiglasstift unter dem Gewicht des Löscher weggebrochen ist.
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| Sicherungen alt und neu GLORIA Pi |
Diese Neuerung musste natürlich auch im Siebdruckbild festgehalten werden - und dieser Feuerlöscher hier ist einer der ersten, bei dem diese Neuerung im Siebdruck berücksichtigt wurde. Das Bild links zeigt die beiden Sicherungen im direkten Vergleich: Links die alte mit roter Abreißlasche und rechts die neue mit Keil und gelber Zuglasche.
Dass er zur ersten Serie gehört ist daran zu erkennen, dass er noch als "DIN TROCKEN" geführt wird - das änderte sich nämlich auch 1968 zu "DIN PULVER".
Feuerlöscher dieses Typs waren häufig zu finden und sie kamen im Prinzip in allen Bereichen des Lebens vor - im Supermarkt, in öffentlichen Gebäuden wie Schulen und Ämtern und auch am Arbeitsplatz. Nur in Privathaushalten waren sie selten - hier wurde aufgrund des günstigeren Anschaffungspreises oft auf Dauerdrucklöscher zurückgegriffen.
Ein schönes Stück Brandschutzgeschichte, welches heute aufgrund seines Alters längst verschwunden ist.
Vielen Dank dem edlen Spender!
Zum Feuerlöschermuseum
© C. Müller
GLORIA Typ Pn 6 S Bj. 1968
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| GLORIA Pn 6 S Bj. 1968 |
DIN TROCKEN 6
Typ: Pn 6 S
Baujahr: 1968
Bauart: PG 6 H - Aufladelöscher mit innenliegender Treibmittelpatrone
Inhalt: 6 kg BC-Pulver
Gewicht des gefüllten Geräts: 11 kg
Geschichte
Dieser Feuerlöscher sieht auf den ersten Blick aus wie hunderttausende andere GLORIA-Löscher dieser Zeit, doch in Wirklichkeit war dieser späte Typ Pn 6 S recht selten, da er - ebenso wie seine Vorgänger - nicht abstellbar ist und im Prinzip schon im Jahre 1968 nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entsprach. Nicht abstellbar bedeutet, dass der Feuerlöscher nach dem Auslösen so lange Löschmittel ausstößt, bis er leer ist und im Falle dieses Typs Pn 6 S muss also nach Ziehen der Sicherung nur der rote Knopf auf der Ventilarmatur eingeschlagen werden und der Tanz beginnt… Nicht abstellbare Feuerlöscher waren zu Beginn der 1960er Jahre noch häufig vertreten, doch ging die Produktion dieser Geräte wegen der fehlenden Dosierbarkeit des Löschmittels langsam zurück, bis sie in den frühen 1970ern endgültig verschwanden. Noch im Einsatz befindliche Geräte wurden wenn möglich umgerüstet und so auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Originale wie dieses hier zu finden, ist heute daher sehr schwierig, aber es ist mir gelungen dieses schöne Stück aufzutreiben, welches sich nicht nur im Original-, sondern auch im Bestzustand befindet.
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| Einfache Pulverdüse |
Als auffälligstes Merkmal trägt der Typ Pn 6 S einen Schlauch mit einer einfachen Pulverdüse - eine Löschpistole wie beim ansonsten baugleichen Pn 6 G gibt es hier nicht. Während bei den Pn 6 S bis etwa 1965 ein dicker roter Schlauch mit einem massiven Mundstück aus Metall wie bei den MINIMAX PU-Typen verwendet worden ist, kam bei den Geräten ab 1966 etwa mit Einführung des Sternbodens ein nur dünner Schlauch wie beim GLORIA P 6 D zum Einsatz - phänomenal! Auch der Düsenquerschnitt ist kleiner, als bei den Vorgängermodellen, was dem Feuerlöscher eine höhere Wurfweite beschert haben dürfte. Ebenfalls ungewöhnlich: Die weiße Sicherungslasche, denn diese waren Bei GLORIA in den späten 1960ern eigentlich rot bzw. gelb.
Ansonsten trägt dieser Typ Pn 6 S mit der klaren Linienführung im Siebdruck alle Merkmale der 1960er Jahre. Eingesetzt wurde dieser Typ Löscher in Gewerbe und Industrie sowie auch in Privathaushalten, da er wegen seiner BC-Pulverfüllung hervorragend zum Schutze einer Ölheizung war und aufgrund seiner einfacheren Ausstattung etwas günstiger als der Pn 6 G. Sein Preis betrug laut Liste im Jahre 1967 genau 90 DM und damit war er fast 30 DM günstiger als der 119 DM teure Pn 6 G.
Aufgrund der Tatsache, dass als Baujahr 1968 eingeprägt ist, dürfte es sich bei diesem Gerät um einen der letzten nicht abstellbaren Aufladelöscher aus dem Hause GLORIA handeln. In diesem Zustand und noch mit dem originalen Schlauch ein heute seltenes und schwer zu bekommendes Stück Brandschutzgeschichte.
© C. Müller
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