Dienstag, 14. August 2018

GLORIA Pulverlöscher Typ PD 6 G Bj. 1983

Hersteller: GLORIA-WERKE
DIN Feuerlöscher 6 kg ABC-Pulver
Typ: PD 6 G
Baujahr: 1983
Bauart: PG 6 L - Dauerdrucklöscher
Zulassungs-Kennzeichen: P1 - 50/79
Inhalt: 6 kg ABC-Pulver
Treibmittel: 15 bar Stickstoff
Betriebsdruck: ca. 18 bar bei 20 °C
Gewicht des gefüllten Geräts: 9,5 kg
Bauzeit nach diesem Muster: 1983-1985

©. Menzel 2018

GLORIA Pulverlöscher Typ PD 6 G Bj. 1980

Hersteller: GLORIA-WERKE
DIN Feuerlöscher 6 kg ABC-Pulver
Typ: PD 6 G
Baujahr: 1980
Bauart: PG 6 L - Dauerdrucklöscher
Zulassungs-Kennzeichen: P1 - 50/79
Inhalt: 6 kg ABC-Pulver
Treibmittel: 15 bar Stickstoff
Betriebsdruck: ca. 18 bar bei 20 °C
Gewicht des gefüllten Geräts: 9,5 kg
Bauzeit nach diesem Muster: 1980-1982

©. Menzel 2018

GLORIA Pulverlöscher Typ P 6 SG Bj. 1973

Hersteller: GLORIA-WERKE
DIN PULVER 6
Typ: P 6 SG
Baujahr: 1973
Bauart: PG 6 H - Aufladelöscher mit außenliegender Treibmittelflasche
Zulassungs-Kennzeichen: P1 - 30/57
Inhalt: 6 kg ABC-Pulver
Treibmittel: 150 g Kohlendioxid
Betriebsdruck: ca. 18 bar bei 20 °C
Gewicht des gefüllten Geräts: 12,5 kg
Bauzeit nach diesem Muster: 1972-1973

©. Menzel 2018

GLORIA Pulverlöscher Typ P 6 SG Bj. 1968

Hersteller: GLORIA-WERKE
DIN PULVER 6
Typ: P 6 SG
Baujahr: 1968
Bauart: PG 6 H - Aufladelöscher mit außenliegender Treibmittelflasche
Zulassungs-Kennzeichen: P1 - 30/57
Inhalt: 6 kg ABC-Pulver
Treibmittel: 150 g Kohlendioxid
Betriebsdruck: ca. 18 bar bei 20 °C
Gewicht des gefüllten Geräts: 12,5 kg
Bauzeit nach diesem Muster: 1968-1970

©. Menzel 2018

GLORIA Pulverlöscher DIN TROCKEN 12 Bj. 1957

Hersteller: H. Schulte-Frankenfeld - Spezialfabrik für Feuerlöschtechnik
DIN TROCKEN 12
Typ: -
Baujahr: 1957
Bauart: P 12 H - Aufladelöscher mit außenliegender Treibmittelflasche
Zulassungs-Kennzeichen: P1 - 12/56
Inhalt: 12 kg BC-Pulver
Treibmittel: 300 g Kohlendioxid
Betriebsdruck: ca. 18 bar bei 20 °C
Gewicht des gefüllten Geräts: 20,0 kg
Bauzeit nach diesem Muster: 1956-1958


©. Menzel 2018

Montag, 13. August 2018

GLORIA Pulverlöscher Typ P 6 SG Bj. 1990

Hersteller: GLORIA-WERKE
DIN PULVER 6
Typ: P 6 SG
Baujahr: 1990
Bauart: PG 6 H - Aufladelöscher mit außenliegender Treibmittelflasche
Zulassungs-Kennzeichen: P1 - 56/78
Inhalt: 6 kg ABC-Pulver
Treibmittel: 150 g Kohlendioxid
Betriebsdruck: ca. 18 bar bei 20 °C
Gewicht des gefüllten Geräts: 12,5 kg
Bauzeit nach diesem Muster: 1983-1992

©. Menzel 2018

GLORIA Pulverlöscher Typ P 6 SG Bj. 1980

Hersteller: GLORIA-WERKE
DIN PULVER 6
Typ: P 6 SG
Baujahr: 1980
Bauart: PG 6 H - Aufladelöscher mit außenliegender Treibmittelflasche
Zulassungs-Kennzeichen: P1 - 56/78
Inhalt: 6 kg ABC-Pulver
Treibmittel: 150 g Kohlendioxid
Betriebsdruck: ca. 18 bar bei 20 °C
Gewicht des gefüllten Geräts: 12,5 kg
Bauzeit nach diesem Muster: 1978-1982

©. Menzel 2018

GLORIA Pulverlöscher Typ P 6 SG Bj. 1977

Hersteller: GLORIA-WERKE
DIN PULVER 6
Typ: P 6 SG
Baujahr: 1977
Bauart: PG 6 H - Aufladelöscher mit außenliegender Treibmittelflasche
Zulassungs-Kennzeichen: P1 - 30/57
Inhalt: 6 kg ABC-Pulver
Treibmittel: 150 g Kohlendioxid
Betriebsdruck: ca. 18 bar bei 20 °C
Gewicht des gefüllten Geräts: 12,5 kg
Bauzeit nach diesem Muster: 1977-1978

©. Menzel 2018

GLORIA Pulverlöscher Typ P 6 SG Bj. 1976

Hersteller: GLORIA-WERKE
DIN PULVER 6
Typ: P 6 SG
Baujahr: 1976
Bauart: PG 6 H - Aufladelöscher mit außenliegender Treibmittelflasche
Zulassungs-Kennzeichen: P1 - 30/57
Inhalt: 6 kg ABC-Pulver
Treibmittel: 150 g Kohlendioxid
Betriebsdruck: ca. 18 bar bei 20 °C
Gewicht des gefüllten Geräts: 12,5 kg
Bauzeit nach diesem Muster: 1975-1977

©. Menzel 2018

Montag, 6. August 2018

GLORIA Übungslöscher Typ ÜL 6 Bj 1994

Hersteller: GLORIA-WERKE
Übungslöscher
Typ: ÜL 6
Baujahr: 1994
Bauart: /
Zulassungs-Kennzeichen: /
Inhalt: 6 l Wasser
Treibmittel: 7 bar Pressluft
Betriebsdruck: ca. 7 bar bei 20 °C
Gewicht des gefüllten Geräts: 10,5 kg
Bauzeit nach diesem Muster: 1985-1994

©. Menzel 2018

Sonntag, 5. August 2018

Report aus dem Museum: Die erste Baureihe der Typenserie Pi

Die Typenserie Pi war über viele Jahrzehnte DAS Zugpferd der GLORIA-WERKE und nun habe ich das große Vergnügen, Euch die erste Produktionsserie dieser wirklich legendären Typenreihe vorzustellen. Als Pate steht der hier links abgebildete GLORIA Typ Pi 12 G aus dem Jahre 1960.
Der Zustand ist, in Anbetracht der Tatsache, dass der Feuerlöscher 58 Jahre in einem nicht ganz trockenen Keller hing, noch ganz gut möchte ich meinen. Hier und da ist der Lack abgeblättert, aber von Rost keine Spur - ein Indiz dafür, dass es sich entweder um einen feuerverzinkten Stahlblechbehälter handelt oder um eine spezielle Legierung. Normalerweise rosten gerade die alten Behälter aus dem dünnen Trompetenblech hervorragend, sobald der Lack ab ist... dieser hier nicht. Sehr erfreulich ist auch, dass der Aufdruck in allen, für diese Ausführung wichtigen Details trotz der Feuchtigkeit gut erhalten geblieben ist. Feuchtigkeit mögen diese alten Nassklebebilder gar nicht und wenn man Pech hat, bröseln sie komplett kaputt.

Ein anderer Aufdruck
Beim turnusmäßigen durchstöbern der üblichen Verkaufsplattformen stieß ich auf diesen GLORIA Typ Pi 12 G und ich erkannte schon am Aufdruck, dass es genau so einer der ersten Version war, den ich suchte.
Hier links seht ihr mal in einer direkten Gegenüberstellung der Aufdrucke den kleinen, aber feinen Unterschied, den ich meine; links die erste Version der Jahre 1959/60 und rechts die der Jahre 1961/62.
Wie Ihr seht befindet sich der Hauptunterschied in der bildlichen Darstellung des Löschvorgangs, denn dieser wurde 1959/60 ganz einfach in nur einem Bild dargestellt. Der Löscher steht auf dem Boden, die obere Hand zieht an einem Hebel und Pulver Marsch!
Diese Darstellung sämtlicher Schritte in nur einem Bild war bei GLORIA bis Dato ganz üblich gewesen, doch kann hier nicht gezeigt werden, wie der Sicherungsstift gezogen wird. Auch, dass die Aktivierung des Feuerlöschers beim Anheben erfolgt, wird in dieser Art der Darstellung nicht ganz deutlich. Im Text steht es, klar, aber die Bebilderung kommt da nicht ganz mit und ich vermute, dass sie daher  - vermutlich beim Erscheinen der recht ähnlichen Typenserie Pn im Jahre 1960 - irgendwann Ende 1960 / Anfang 1961 auf zwei Abbildungen umgestellt wurde, so wie man es bei rechten Feuerlöscher sieht und kennt. Im ersten Bild wird entsichert, im zweiten aktiviert und gelöscht.

Ursprünglich besaß der Typ Pi noch nicht den markanten Handgriff, sondern nur einen einfachen Hebel und der Aufdruck geht auf dieses Detail auch sehr schön ein. Schaut mal genau hin. Das hier gezeigte Modell hat schon den typischen Handgriff, d.h. Aufdruck und Realität stimmen nicht ganz überein. Nach eingehender Prüfung kann ich allerdings bestätigen, dass das so original und nicht nachgerüstet ist. Zum Einen hat dieser Löscher in den 58 Jahren seiner Bereitschaft noch nie einen Prüfer gesehen, der ein Umrüstung hätte vornehmen können und zum Anderen passt die Patina der Armatur zum Rest des Feuerlöschers.
Ich vermute, dass es den Hebel zum Aktivieren nur ganz kurz gab. Ein möglicher Grund hierfür könnte gewesen sein, dass einem so ein Pi beim Anheben ganz gut aus der Hand gerutscht ist. Zweitens war der ansonsten formschöne und kompakte Pi durch den Griffhebel nach vorne hin sehr sperrig. Daher wird der Hebel schon spätestens 1960 verschwunden gewesen sein und man hatte diese Änderung lediglich nicht in den Aufdruck übertragen.
Einen solchen Pi mit Zughebel bit es und der steht natürlich bei GLORIA. Dort habe ich ihn mal im Showroom gesehen und der Hebel sieht aus wie eine riesige, braune Gumminase... man erschreckt sich fast ein bisschen davor. Es ist der Einzige, den ich bisher jemals gesehen habe.
Seht Euch auch mal die Typenbezeichnung an... da steht "PI" mit großem "I" anstatt wie bei allen anderen "Pi" mit einem kleinen "i"... sensationell!

Eine zweite Öffnung
Was selbst ich als GLORIA-Experte noch nicht gewusst habe: Die erste Serie hat an der Rückseite des Behälterdeckels eine weitere Öffnung und das ist wirklich phänomenal! Die zweite Öffnung ist mir auch gar nicht sofort aufgefallen, als ich ihn abgeholt habe. Der Löscher stand in einem Haufen Pröll auf der Terrasse und erst, als ich mich ihm näherte um ihn mitzunehmen, sah ich diesen Deckel! "Was soll das denn???" schoss es mir durch den Kopf und ich habe hierauf, auch nach Hinzuziehen anderer Fachleute noch keine plausible Antwort gefunden.
Ich dachte zunächst an eine Überdrucksicherung, doch das kann es nicht sein. Es finden sich weder Entlastungsbohrungen, noch Federn, noch sonst irgendetwas, was zu einer Überdrucksicherung gehört. Es ist ein einfacher Deckel aus Messing, so ähnlich, wie man ihn auch am Typ P 6 aus dieser Zeit findet - allerdings flacher und mit Außengewinde. Bei der Instandhaltung bringt er irgendwie auch keinen erkennbaren Nutzen... man muss die Armatur oben abschrauben, um die Patrone zu wiegen und eine einfache Nachfüllöffnung macht auch keinen Sinn. Ob die 6 kg-Version auch so eine Zusatzöffnung hatte... ich weiß es nicht, da ich noch keinen gesehen habe und es wird bestimmt noch einige Zeit dauern, bis ich hinter das Geheimnis dieser rätselhaften zweiten Öffnung gekommen bin. DAS habe ich noch bei keinem anderen Feuerlöscher gesehen!

Da alte Feuerlöscher nicht ganz ungefährlich sind, entleere ich sie natürlich alsbald und mache sie drucklos. Dieser Feuerlöscher hier hat sich im Laufe der Jahrzehnte selbst unter Druck gesetzt. Der Behälter hat Feuchtigkeit gezogen, wodurch die Berstfolie oben in der Druckpatrone (im Bild links) korrodiert ist und das Kohlendioxid unkontrolliert in den Behälter geblasen hat.
Das Pulver war durch das Kohlendioxid und die Feuchtigkeit völlig versaut und hat ganz übel nach Ammoniak gestunken. Ein gutes Beispiel, dass man Feuerlöscher nicht über viele Jahre sich selbst überlassen sollte.
Ein ziemlich krasses und seltenes Stück, von welchem ich froh bin, dass ich es Euch hier zeigen kann. Von dieser Version dürfte es nicht allzu viele gegeben haben und die meisten dürften vor Jahren schon in die Presse gewandert sein. Vor etlichen Jahren habe ich mal so einen gesehen, doch das ganze Projekt scheiterte an der Habgier des Verkäufers. Seitdem ist dieser hier der erste, der angeboten worden ist und wer weiß, wann oder ob überhaupt mal wieder einer auftaucht.

©. Menzel 2018