Samstag, 8. Dezember 2018

Elektrische Signalhupen

Neben Feuerlöschern der Marke GLORIA kreist mein Interesse schon seit einigen Jahren um akustische Schall- und Signalgeber und ganz besonders fasziniert bin ich dabei von elektrischen, bzw. elektromechanischen Signalhupen mit Schalltrichter.
Diese Geräte dienen vornehmlich zum Warnen und Rufen und man findet sie insbesondere dort, wo es extrem laut ist oder wo weite Strecken zu überbrücken sind. So werden Signalhupen z.B. im Umfeld einer Kraftwerksturbine installiert und mit verschiedensten Überwachungsinstrumenten gekoppelt. Wird dann irgendwas zu heiß, zu schnell oder was weiß ich was, gibt die Hupe einen durchdringenden Ton von sich, welcher dazu in der Lage ist, die laufende Turbine zu übertönen bzw. deren betriebsbedingten Lärm zu durchdringen. Ebenso kann eine solche Hupe über spezielle Relais mit einem Telefon oder einer Klingel verbunden sein. Mit Hilfe einer solchen Signalhupe hört man dann nicht nur in sehr lauten, sondern auch in sehr weitläufigen Betriebsteilen, wenn das Telefon schellt oder einer am Tor steht und die Klingel drückt.
Korrekt bezeichnet wird ein solches Gerät als Signalhupe, doch was ich bei meiner Suche schon alles gelesen habe... Signalhorn, Fabrikhupe, Fabrikhorn, Fabriksirene, Hallenhorn, Schulhofhorn, Pausenhorn, Pausenhupe, Trichterhupe, Fabriktröte, Elektrohupe... zum Schießen!


Die Signalhupe besteht aus einem Korpus, welcher die Technik beherbergt und einem nach unten abgehenden Schalltrichter, welcher im Laufe der Dekaden Form und Länge änderte. Der Ton wird mit einem ungepolten Elektromagneten erzeugt, dessen Stößel eine Schallmembrane bis zu 120 mal pro Sekunde anstößt. Eine Signalhupe generiert demnach keinen auf- und abgehenden Heulten, sodass die Bezeichnung eines solchen Gerätes als Sirene sachlich falsch ist. Vielmehr wird ein monotoner Dauerton erzeugt, welcher lautmalerisch am besten mit einem tiefen "BRÖÖÖÖÖÖÖÖH" zu umschreiben ist. Der Schalltrichter sorgt nicht nur für eine zielgerichtete Lenkung des Schalls, sondern beeinflusst durch seine Ausführung auch die Tonlage. Bei frühen Modellen konnte man sagen: Je größer der Schalltrichter, desto tiefer der Ton. Ich meine, dass die Lautstärke auch beeinflusst wird, dass kann aber auch subjektiv sein. Müsste man mal genauer unter die Lupe nehmen. Heute sind die Signalhupen im Gegensatz zu früher relativ einheitlich und große Modelle wie die HPW 11 von FHF erreichen eine Lautstärke von gut 110 dB(A).


Seit wann genau es die Signalhupen gibt, vermag ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau zu sagen - man findet auf Anhieb einfach nichts darüber. Klar - man könnte die Hersteller anschreiben, in Archiven entsprechende Dokumente sichten, aber das ist relativ zeitaufwändig. Vielleicht mache ich das irgendwann mal - hab ich ja schließlich gelernt, doch im Augenblick und auch in den nächsten Jahren habe ich keine Zeit für sowas.
Also reime ich mir wie so oft meine eigenen Theorien anhand originaler Exponate und dem Fachwissen von Freunden zusammen, denen ich große Bedeutung beimesse. Das älteste Modell, welches ich besitze, ist eine Signalhupe der Firma Mix & Genest, deren Alter dem originalen Anschlusskabel aus Stoff etwa auf die 1930er Jahre zu datieren ist. Die riesigen Abmessungen von gut 50 cm in der Länge passen ebenfalls zu dieser Vermutung.
Auf einigen Bildern habe ich jedoch auch schon Signalhupen aus einfachem Trompetenblech gesehen, welche mehr an ein Blechspielzeug, als an ein technisches Gerät erinnert haben. Experten für Elektrogeräte aller Art, denen ich dieses Bild zeigte, datierten diese Modelle in die Gründerzeit, also um 1900. Daher gehe ich persönlich davon aus, dass dieses auch die ersten Modelle waren, denn wenn man mal so schaut, gründeten sich die heute größtenteils ehemaligen Hersteller in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und fingen mit Telefonen und anderen Kommunikationsgeräten an. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Elektrifizierung und Mechanisierung dann schon soweit vorangeschritten, sodass das Geschäftsfeld um die Signalhupen erweitert wurde. Aber wie gesagt: Das ist bis jetzt nur eine grobe, wenn auch schon recht fundierte Einordnung meinerseits und wenn jemand noch was genaueres weiß, kann er gerne seinen Teil dazu beisteuern - mit belegbaren Quellen natürlich.


Ganz sicher ist allerdings, dass die Signalhupen im Laufe der Zeit immer kleiner und einheitlicher wurden. Zur Anfangszeit wurde einfaches Blech und danach Druckguss-Aluminium benutzt - später bis in die 1950er Jahre hinein dann massives Gusseisen auch bei nicht EX-geschützen Geräten. Das Bild links zeigt eine Signalhupe von Funke + Huster aus massivem Gusseisen und diese stammt in etwa aus den frühen 1940er Jahren. Das kann ich ziemlich genau sagen, denn ich habe mal bei eBay ein altes Prospekt aus dem Jahre 1940 von Funke + Huster gesehen, wo genau dieses hier links abgebildete Modell in dieser Form beworben worden ist. Die Gesamtlänge der Hupe beträgt nun anstatt 50 cm nur noch etwa 40 cm.

Ebenso ist es bei einem Modell des ehemaligen Herstellers "Fernsprech- und Signalbaugesellschaft Schüler & Vershoven, Essen-Kupferdreh" - später kurz "Fernsig Essen" genannt und heute zu Funke + Huster als "FHF" (Funke-Huster-Fernsig) gehörig. Dieses ist am Typenschild eindeutig belegbar aus dem Jahre 1948 und weist ebenfalls exakt die länge von 40 cm auf. Die Form des Schalltrichters ist auch nicht mehr so geschwungen, sondern schon mehr gerade nach unten gerichtet.
Vom Vorbesitzer weiß ich, dass diese Hupe in einem alten Scheiben-Gasbehälter (Gasometer) hing und mit verschiedenen Messinstrumenten gekoppelt war. Glücklicherweise wurde sie vor dem Abriss abmontiert und ist so erhalten geblieben.


Spätestens ab den 1960ern waren die Gehäuse dann aus Bakelite, spätestens ab den 1970er Jahren aus Kunststoff. Der Schalltrichter ging von nun an gerade nach unten weg mit einer schräg nach vorn angeordneten Schallöffnung, so wie wir es hier links auf dem Bild von einem 1960er Modell der Firma BEKO sehen. Lediglich im Bergbau und anderen speziellen Bereichen blieb man zumeist bei der schweren Ausführung aus Gusseisen. Im Bergbau des Explosionsschutzes und der Robustheit wegen und auch im Umfeld eines Hochofens musste was stabiles, temperaturbeständiges auf den Tisch. So eine "Plastikhupe" könnte man da buchstäblich nach nur kurzem Einsatz in den Schornstein schreiben.



Größtenteils dienen meine Signalhupen reinen Anschauungszwecken, d.h. sie sind nicht unbedingt funktionstüchtig. Manche gehen, das habe ich ausprobiert, einige belasse ich allerdings so, wie sie sind, ohne sie anzuschließen. Eines meiner Modelle von Mix & Genest (links) muss in einer Kokerei gehangen haben oder so etwas... die stank durch und durch nach Teer, Benzol und was weiß ich was - nach der Oberflächenreinigung ging es dann. So ein Gerät schließe ich natürlich nicht an, da es erst einmal auch von innen kontrolliert werden müsste. Beim Öffnen des Gehäuses würde ich schon die Dichtung zerstören und wenn die fehlt, bleibt da logischerweise ein Spalt und irgendwo eine Dichtung für eine 60 oder 70 Jahre alte Signalhupe einer Firma aufzutreiben, die es selbst seit 1954 nicht mehr gibt... unmöglich! Die Technik darunter ist wahrscheinlich ebenso versaut wie das Gehäuse und müsste vor einem Einsatz erst aufwändig instandbesetzt bzw. erneuert werden. Bevor ich also was kaputt mache oder anschließe, was mir vielleicht um die Ohren fliegt, Fummel ich gar nicht erst übermäßig dran rum. Dann bleibt das 15 kg schwere Monster mit einer Schallöffnung, wo man fast seinen Kopf reinstecken kann, lieber stumm - die Nachbarschaft wird es mir vermutlich danken.


Neben den betagten, teilweise nicht funktionstüchtigen Signalhupen besitze ich allerdings auch Neuware die funktioniert und welche ich auch anschließe. Mehrere Kleinhupen von Friedland - teilweise in Kombination mit einem Grothe Läutewerk (OVP von 1991!), welches als Feueralarm in einer Schule gedacht war - sind schon in der Werkstatt und anderen Bereichen meines Imperiums montiert. Sie müssen nur noch verkabelt und angeschlossen werden, und für die neuwertige FHF HPW 11, die wir hier links sehen, finde ich irgendwann bestimmt auch noch eine Verwendung.
Die eben gezeigte BEKO-Hupe von 1960 ist funktionstüchtig und diese hatte ich lange Jahre in meinem alten Jugendzimmer im Einsatz. So ein Ding ist echt tierisch laut und für herkömmliche Wohnräume eher ungeeignet. Wenn man bedenkt, dass ich mein Telefon damals mit einer solchen Signalhupe koppeln wollte... Du lieber Gott! Gut, dass das aufgrund fehlender Relais und einer guten Portion Unwissenheit meinerseits nicht funktioniert hat. Damals gabs noch nix mit WhatsApp und Handy und sowas... da wurde noch schön über Festnetz telefoniert und das wäre anstrengend für den Straßenzug geworden...

Neben den Signalhupen besitze ich auch einige Läutewerke, doch dazu erfahrt Ihr in einem gesonderten Artikel mehr.

©. Menzel 2018


Sonntag, 18. November 2018

Feuerlöschergeschichten: Die GLORIA Pi 12 G im real-kauf Lippstadt

An der Bökenförder Straße im Lippstädter Süden befindet sich ein real-Supermarkt und den gibt es da schon, solange ich denken kann. Ich komme buchstäblich vom Dorf und wenn man einkaufen wollte, musste man sich ins Auto setzen und ein paar Kilometer fahren. Da bin ich mit großer Freude immer mitgefahren - nicht etwa in der Hoffnung, eine Kleinigkeit abzustauben, sondern um Feuerlöscher bestaunen zu können!
Der real in Lippstadt ist der Erstausstattung an Feuerlöschern nach zu urteilen so 1969/70 eingerichtet worden und das passt auch zum Gebäude. Der Fußboden bestand anfangs aus reinem Estrich und auch die weiß getünchten Backsteinwände waren noch nicht verkleidet. Aus meinen frühsten Erinnerungen Anfang der 1980er Jahre weiß ich, dass man, wenn man reinkam und geradeaus durchging, in einen Bereich kam, wo Fahrradzubehör und Wein verkauft worden ist. Interessante Mischung, aber gut...
Später war dann da das Lager aber ich weiß, dass genau am Durchgang ein GLORIA Pi 12 G hing und das war der erste, den ich jemals gesehen hatte! Er war riesig und hing auf gut 1,80m Höhe und ich war einfach nur total beeindruckt.
Über die Jahre wurde der Laden mehrfach umgebaut und anders strukturiert, aber die Feuerlöscher blieben. Rückblickend betrachtet stand ich im Einkaufswagen sitzend am häufigsten am Pi 12 G in der Obst- und Gemüseabteilung direkt an der Waage. Heute wird das ganze Zeug ja direkt vorne in den Eingang gelegt, aber damals musste man einmal durch bis nach hinten und schon auf dem Weg dahin wuchs die Freude. Die Obst- und Gemüseabteilung war recht groß und grenzte an die Kühltheke sowie an diverse Regale mit weiteren Artikeln des täglichen Bedarfs. Da dort genug Platz war, ließ man den Wagen gern auch mal kurz stehen und genau das war dann für mich DAS Highlight des Einkaufs! Je länger ich da stand, umso länger konnte ich den Feuerlöscher bewundern.
Auch in späteren Jahren bewunderte ich die schönen Pi 12 und die hingen wirklich lange lange Zeit da. Hin und wieder fand mal einen aus den 1970ern und 1980ern aber im Grundsatz waren es alles noch die dicken 12er von damals.
Selbst 2003/04, wo ich schon längst studierte und nur noch am Wochenende nach Lippstadt kam, hingen sie noch dort. 2005 oder so wurde der real dann umgebaut und im Zusammenhang mit den nun geltenden Aussonderungsfristen der Hersteller verschwanden auch die ganzen alten Feuerlöscher. Sehr schade, aber unvermeidlich. Die alten Geräte entsprachen nicht mehr dem Stand der Technik und mussten zwingend ersetzt werden.
Glücklicherweise besitze ich solche, damals für mich unerreichbaren Geräte nun auch und kann mich heute jederzeit an ihnen erfreuen.

©. Menzel 2018

Feuerlöschergeschichten: Der GLORIA PA 6 GD im Jakob-Koenen-Bad Lippstadt

Das Jakob-Koenen-Bad war eine regelrechte Institution in Lippstadt und es gibt wohl kaum einen Lippstädter meiner Generation, der nicht dort Schwimmen war und nicht irgendeine Geschichte mit diesem Hallenbad verbindet.
Benannt worden ist das Mitte der 1960er Jahre in direkter Innenstadtnähe am Cappeltor erbaute Hallenbad nach dem Sportfunktionär und Politiker Jakob Koenen, welcher als gebürtiger Lippstädter von 1948 bis 1974 auch Bürgermeister seiner Stadt war und den Bau schließlich ermöglichte. Im Eingang wurde man direkt von seiner Büste aus Bronze und einem großen Mosaik im typischen Stil der 1960er Jahre begrüßt, welches an der Stirnwand gegenüber des Eingangs prangte und von mehreren Spots beleuchtet wurde. Davor erstreckte sich ein  Warte- bzw. Sitzbereich in Form mehrerer frei angeordneter, rechteckiger Tische mit dunklem Holzfurnier und verchromten Beinen. Dazu passend standen ringsum Polsterstühle in blau, grün und orange.
Rechts neben den Sitzgruppen befand sich dann - abgetrennt durch einen etwa hüfthohen Edelstahlrahmen und einige Zimmerpalmen - der Eingang zum Badebereich. Das Kassenhäuschen am Durchgang war auch gleichzeitig ein Kiosk, an dem man alle möglichen Sorten von Süßkram kaufen konnte - auch während des Schwimmens. Obwohl die Badezeit auf 2 Stunden begrenzt war, nahm ich das Angebot oft in Anspruch. Die weißen Papiertüten mit Süßkram lösten sich in den nassen Händen schnell auf und man klebte dann von oben bis unten... das war immer eine ganz hübsche Sauerei. Die Verkäuferin ermahnte uns jedes Mal, nicht mit den nassen Füßen durch die gekachelten Umkleiden zu rennen, was wir natürlich immer befolgt haben und uns deshalb auch niemals auf die Schnauze legten oder in einen der großen, gusseisernen Rippenheizkörper bretterten. Diese waren wirklich riesig und heizten bis ins Unerträgliche... was für eine Affenhitze das immer war. Also frieren musste da keiner!
Wenn man nicht schon während des Schwimmens am naschen war, wurden spätestens nach dem Duschen, Umziehen und Haare föhnen die 2 Mark aus dem Münzeinwurf des Schließfachs dort verfressen - im Prinzip ein sehr geschickter Schachzug des Betreibers, denn ich kenne wirklich keinen, der das nicht so gemacht hatte.

In der Mitte des Hallenschiffs gab es hoch über dem Becken eine brückenartige Konstruktion aus Kiefernholz, welche einen Wellnessbereich mit Kunstrasen, Wärmelampen, Liegestühlen und jeder Menge Plastikpflanzen beherbergte. Rechts vom Sprungturm aus gesehen führte eine ebenfalls hölzerne Treppe hinauf in den Wellnessbereich und da war er - ein Stück hinter der Treppe, gut versteckt hinter einer großen Palme hing er an einem der wenigen weiß gekachelten Pfeiler: Ein GLORIA Typ PA 6 GD. Ich weiß jetzt nur nicht mehr genau, ob er Standnocken hatte oder nicht... ich meine aber schon, dass er welche hatte und somit aus den Jahren 1980 - 1983 stammte. Schon als ich klein war, hatte ich ihn entdeckt und seitdem verging nicht in Schwimmbadbesuch, bei dem ich nicht mehrfach gezielt am Feuerlöscher vorbeigegangen bin oder dort sogar etwas rumgelungert hatte, um ihn mir anzusehen. Ich war sofort fasziniert von diesem Gerät, denn so einen hatte noch nie gesehen - diese massive Armatur mit schwarzem Tragegriff, roter Drucktaste und gelber Sicherungslasche. Er sah wirklich toll aus und ich wünschte mir bei jedem Besuch, diesen Löscher irgendwie mitnehmen zu können, aber das ging natürlich nicht.
Der PA 6 GD war der einzige Feuerlöscher, den es im Schwimmbereich gab und er war zugegebener Maßen auch der einzige Feuerlöscher, den ich überhaupt in einer Schwimmhalle gesehen habe.
Zur Erstausstattung konnte er nicht gehören, denn den PA gab es erst seit 1978 und das Bad wurde ja schon 12 Jahre vorher in Betrieb genommen. Dass es einen zeitgenössischen Vorgänger an der Stelle gab, der sich im Laufe der Jahre in der Chlorluft aufgelöst hatte und durch den PA ersetzt worden ist, glaube ich auch nicht. Vielmehr wird es so gewesen sein, dass der Wellnessbereich Ende der 1970er bzw. Anfang der 1980er nachträglich hinzugekommen ist und durch die so geschaffenen Brandlasten der PA 6 GD von der Feuerwehr gefordert worden ist.

Am häufigsten besuchte ich das Jakob-Koenen-Bad zwischen 1983 und 1995. Anfangs planschte ich als kleiner Knirps noch im sog. "Pissbecken" für Nichtschwimmer durch die Gegend. Das Becken war meiner Erinnerung nach etwa knietief (bei einem Erwachsenen) und kam durch die in diesem Bereich gelb gekachelten Wände sowie der Wassertemperatur von gut 30 °C zu seinem Namen. Bestimmt wird auch ein Teil seines Inhalts namensgebend gewesen sein... es roch zumindest gerade hier immer extremst nach Chlor und wir alle wissen ja, wodurch dieser Chlorgeruch Zustande kommt.
Später fanden dann auch viele Kindergeburtstage im Jakob-Koenen-Bad statt und das war immer eine große Attraktion - vor allem, wenn man die 2 Mark aus dem Schließfach behalten durfte und dann später in Süßkram umsetzte. Anfang der 1990er Jahre war ich mit meiner Schulklasse auch oft dort schwimmen gewesen und ganz besonders schön war es im Halbjahr 1992/93. Da hatten wir Freitags die ersten beiden Stunden Sport und im Herbst und Winter stand Schwimmen auf dem Programm. Da sind wir immer mit dem 538, der die Käffer abklapperte bis zum Tivoli gefahren und haben auf dem Weg zum Bad regelmäßig die Bäckerei Krick um ein paar Schokocroissants oder Matschbrötchen erleichtert, die wir uns auf dem Rest des Fußwegs gegönnt haben... und dann schön mit voller Plauze ins Wasser.
In den Folgejahren war ich nur noch sehr selten dort und bei meinem letzten Schwimmbadbesuch im Jahre 2002 gab es den PA 6 GD schon nicht mehr. Die Bäckerei Krick gibt es auch schon lange nicht mehr und das Jakob-Koenen-Bad selbst ist mittlerweile auch geschlossen und abgerissen worden.
Es war immer ein Monsterspaß und ich erinnere mich gern an diese Zeit zurück. Mittlerweile darf ich solch einen GLORIA Typ PA 6 GD, den ich damals immer so gern mitgenommen hätte, auch mein Eigen nennen und immer, wenn ich ihn anschaue, denke ich direkt ans Jakob-Koenen-Bad. Hier habe ich den GLORIA Typ PA 6 GD zum ersten und auch letzten Mal in freier Wildbahn gesehen und das bleibt einem in Erinnerung.

©. Menzel 2018

Samstag, 10. November 2018

GLORIA Pulverlöscher Typ F6 G Bj. 2005

Hersteller: GLORIA-WERKE
Feuerlöscher
Typ: F 6 G
Baujahr: 2005
Aufladelöscher
Zulassungs-Kennzeichen: SP 10/97 DIN EN3
Inhalt: 6 kg ABC-Pulver Glutex 
Rating: 43 A - 233 B
Treibmittel: 140 g Kohlendioxid
Betriebsdruck: ca. 18 bar bei 20 °C
Gewicht des gefüllten Geräts: 11,0 kg
Bauzeit nach diesem Muster: 1998 - 2005

©. Menzel 2018

GLORIA Wasserlöscher Typ F6 WN AL Bj. 2003

Hersteller: GLORIA-WERKE
Feuerlöscher
Typ: F6 WN AL
Baujahr: 2003
Aufladelöscher
Zulassungs-Kennzeichen: SP 16/97 DIN EN3
Inhalt: 6 l Wasser + 150 g PL 4/94 (Netzmittel) 
Rating: 13 A
Treibmittel: 35 g Kohlendioxid
Betriebsdruck: ca. 8 bar bei 20 °C
Gewicht des gefüllten Geräts: 12,0 kg
Bauzeit nach diesem Muster: 1997 - 2005

©. Menzel 2018

GLORIA Pulverlöscher Typ F6 G Bj. 1998

Hersteller: GLORIA-WERKE
Feuerlöscher
Typ: F6 G
Baujahr: 1998
Aufladelöscher
Zulassungs-Kennzeichen: SP 10/97 DIN EN3
Inhalt: 6 kg ABC-Pulver Glutex 
Rating: 43 A - 233 B
Treibmittel: 140 g Kohlendioxid
Betriebsdruck: ca. 18 bar bei 20 °C
Gewicht des gefüllten Geräts: 11,0 kg
Bauzeit nach diesem Muster: 1998 - 2005

©. Menzel 2018

GLORIA Fettbrandlöscher Typ W 3 DRC Bj. 2005

Hersteller: GLORIA (Kidde)
Feuerlöscher
Typ: F 3 DRC
Baujahr: 2005
Dauerdrucklöscher
Zulassungs-Kennzeichen: SP 25/03 DIN EN3
Inhalt: 3 l Furex Casa (Fettbrand) 
Rating: 8 A
Treibmittel: Stickstoff
Betriebsdruck: ca. 15 bar bei 20 °C
Gewicht des gefüllten Geräts: 7,0 kg
Bauzeit nach diesem Muster: 2003 - 2008

©. Menzel 2018

GLORIA Fettbrandlöscher Typ W 3 DFC Bj. 2008

Hersteller: GLORIA GmbH (UTC)
Feuerlöscher
Typ: F 3 DFC
Baujahr: 2008
Dauerdrucklöscher
Zulassungs-Kennzeichen: SP 43/08 DIN EN3
Inhalt: 3 l Furex Casa (Fettbrand) 
Rating: 8 A - 55 B - 75 F
Treibmittel: Stickstoff
Betriebsdruck: ca. 15 bar bei 20 °C
Gewicht des gefüllten Geräts: 7,0 kg
Bauzeit nach diesem Muster: 2008 - 2011

©. Menzel 2018

GLORIA Wasserlöscher Typ Wi 6 EN Bj. 1994

Hersteller: GLORIA-WERKE
Feuerlöscher
Typ: Wi 6 EN - Vollstrahl
Baujahr: 1994
Aufladelöscher
Zulassungs-Kennzeichen: P1 - 39/92 DIN EN3
Inhalt: 5,3 l Wasser + 0,7 l PL 2-59 (Netzmittel)
Rating: 8 A
Treibmittel: 35 g Kohlendioxid
Betriebsdruck: ca. 8 bar bei 20 °C
Gewicht des gefüllten Geräts: 11 kg
Bauzeit nach diesem Muster: 1994 - 1997

©. Menzel 2018

GLORIA Pulverlöscher Typ PD 4 GA Bj. 1996

Hersteller: GLORIA-WERKE
Feuerlöscher
Typ: PD 4 GA
Baujahr: 1996
Dauerdrucklöscher
Zulassungs-Kennzeichen: SP 32/92 DIN EN3
Inhalt: 4 kg ABC-Pulver Adex
Rating: 21 A - 89 B
Treibmittel: Stickstoff
Betriebsdruck: ca. 18 bar bei 20 °C
Gewicht des gefüllten Geräts: 6,5 kg
Bauzeit nach diesem Muster: 1996 - 2004

©. Menzel 2018

GLORIA Schaumlöscher Typ SK 6 EASY Bj. 2012

Hersteller: GLORIA GmbH (UTC)
Feuerlöscher
Typ: SK 6 EASY
Baujahr: 2012
Aufladelöscher mit Kolbenkartusche
Zulassungs-Kennzeichen: SP 129/11 DIN EN3
Inhalt: 5,88 l Wasser + 0,12 l Glorilight+ 
Rating: 21 A - 183 B
Treibmittel: 45 g Kohlendioxid
Betriebsdruck: ca. 10 bar bei 20 °C
Gewicht des gefüllten Geräts: 11,5 kg
Bauzeit nach diesem Muster: 2011 - heute

©. Menzel 2018

GLORIA Wasserlöscher Typ WH 6 EASY Bj. 2014

Hersteller: GLORIA GmbH (UTC)
Feuerlöscher
Typ: WH 6 EASY
Baujahr: 2014
Aufladelöscher
Zulassungs-Kennzeichen: SP 18/07 DIN EN3
Inhalt: 4,5 l Wasser + 1,5 l Imprex AX 
Rating: 34 A
Treibmittel: 35 g Kohlendioxid
Betriebsdruck: ca. 8 bar bei 20 °C
Gewicht des gefüllten Geräts: 11,0 kg
Bauzeit nach diesem Muster: 2011 - heute

©. Menzel 2018

GLORIA Fettbrandlöscher F6 RC AL Bj. 2000

Hersteller: GLORIA-WERKE
Feuerlöscher
Typ: F 6 RC AL
Baujahr: 2000
Aufladelöscher
Zulassungs-Kennzeichen: SP 76/99 DIN EN3
Inhalt: 6 l RC 50 (Fettbrand) 
Rating: 13 A
Treibmittel: 35 g Kohlendioxid
Betriebsdruck: ca. 8 bar bei 20 °C
Gewicht des gefüllten Geräts: 13,0 kg
Bauzeit nach diesem Muster: 1999 - 2005

©. Menzel 2018

Mittwoch, 7. November 2018

GLORIA Autolöscher Typ PG 1 H Bj. 1966

Hersteller: GLORIA-WERKE
DIN TROCKEN 1
Typ: PG 1 H
Baujahr: 1966
Bauart: PG 1 L - Dauerdrucklöscher
Zulassungs-Kennzeichen: P1 - 12/65
Inhalt: 1 kg ABC-Pulver
Treibmittel: Stickstoff
Betriebsdruck: ca. 18 bar bei 20 °C
Gewicht des gefüllten Geräts: 2,0 kg
Bauzeit nach diesem Muster: 1966-1969

©. Menzel 2018

GLORIA Autolöscher Typ P 1 G Bj. 1965

Hersteller: GLORIA-WERKE
DIN PULVER 1
Typ: P 1 G
Baujahr: 1965
Bauart: PG 1 L - Dauerdrucklöscher
Zulassungs-Kennzeichen: P1 - 14/62
Inhalt: 1 kg ABC-Pulver
Treibmittel: Stickstoff
Betriebsdruck: ca. 18 bar bei 20 °C
Gewicht des gefüllten Geräts: 2,5 kg
Bauzeit nach diesem Muster: 1965-1966

©. Menzel 2018

GLORIA KFZ-Pulverlöscher Typ PG 2 E Bj. 1973

Hersteller: GLORIA-WERKE
KFZ-Pulverlöscher
Typ: PG 2 E
Baujahr: 1973
Bauart: PG 2 L - Dauerdrucklöscher
Zulassungs-Kennzeichen: P2 - 10/66
Inhalt: 2 kg ABC-Pulver
Treibmittel: Stickstoff
Betriebsdruck: ca. 18 bar bei 20 °C
Gewicht des gefüllten Geräts: 4,5 kg
Bauzeit nach diesem Muster: 1972-1973

©. Menzel 2018

GLORIA Autolöscher Typ P 1 G Bj. 1964

Hersteller: GLORIA-WERKE
DIN TROCKEN 1
Typ: P 1 G
Baujahr: 1964
Bauart: PG 1 L - Dauerdrucklöscher
Zulassungs-Kennzeichen: P1 - 14/62
Inhalt: 1 kg ABC-Pulver
Treibmittel: Stickstoff
Betriebsdruck: ca. 18 bar bei 20 °C
Gewicht des gefüllten Geräts: 2,5 kg
Bauzeit nach diesem Muster: 1964-1967

©. Menzel 2018

Dienstag, 6. November 2018

GLORIA Pulverlöscher Typ PI 6 G Bj. 1960

Hersteller: GLORIA-WERK
DIN TROCKEN 6
Typ: PI 6 G
Baujahr: 1960
Bauart: PG 6 H - Aufladelöscher mit innenliegender Treibmittelflasche
Zulassungs-Kennzeichen: P1 - 33/59
Inhalt: 6 kg ABC-Pulver
Treibmittel: 150 g Kohlendioxid
Betriebsdruck: ca. 18 bar bei 20 °C
Gewicht des gefüllten Geräts: 12,0 kg
Bauzeit nach diesem Muster: 1959-1960

©. Menzel 2018