Hersteller: GLORIA-WERKE
DIN PULVER 12
Typ: P 12 GD
Baujahr: 1973
Bauart: P 12 L - Dauerdrucklöscher
Zulassungs-Kennzeichen: P1 - 47/66
Inhalt: 12 kg ABC-Pulver
Treibmittel: Stickstoff
Betriebsdruck: ca. 18 bar bei 20 °C
Gewicht des gefüllten Geräts: 15 kg
Bauzeit nach diesem Muster: 1971-1972
©. Menzel 2019
Mittwoch, 24. April 2019
Montag, 22. April 2019
GLORIA Pulverlöscher Typ Pi 12 Bj. 1969
Hersteller: GLORIA-WERKE
DIN PULVER 12
Typ: Pi 12
Baujahr: 1969
Bauart: P 12 H - Aufladelöscher mit innenliegender Treibmittelpatrone
Zulassungs-Kennzeichen: P1 - 16/60
Inhalt: 12 kg BC-Pulver
Treibmittel: 300 g Kohlendioxid
Betriebsdruck: ca. 15-18 bar bei 20 °C
Gewicht des gefüllten Geräts: 20,0 kg
Bauzeit nach diesem Muster: 1969-1971
©. Menzel 2019
DIN PULVER 12
Typ: Pi 12
Baujahr: 1969
Bauart: P 12 H - Aufladelöscher mit innenliegender Treibmittelpatrone
Zulassungs-Kennzeichen: P1 - 16/60
Inhalt: 12 kg BC-Pulver
Treibmittel: 300 g Kohlendioxid
Betriebsdruck: ca. 15-18 bar bei 20 °C
Gewicht des gefüllten Geräts: 20,0 kg
Bauzeit nach diesem Muster: 1969-1971
©. Menzel 2019
Dienstag, 16. April 2019
Notre-Dame: Renovierungsarbeiten als mögliche Brandursache
Am 15.04.2019 brach am frühen Abend im Dachstuhl der Kathedrale Notre-Dame de Paris ein Brand aus, der große Teile des gotischen Sakralbaus zerstörte. Es wird vermutet, dass Renovierungsarbeiten den Brand ausgelöst haben könnten - kann das sein?
Ja, das kann sehr wohl sein, gerade dann, wenn es sich um Dacharbeiten handelt, worauf die Gerüste schließen lassen. Ich fühlte mich beim Anblick der brennenden Kathedrale gleich an den brennenden Kirchturm der St.-Laurentius-Kirche in Erwitte erinnert, welcher durch einen Brand am 22. Oktober 1971 erheblich beschädigt worden ist. Als Brandursache wurden später Lötarbeiten am Dach ermittelt, bei welcher die hölzerne Dachkonstruktion in Brand gesetzt worden ist. Weitere Beispiele gibt es genug:
- 1959: Rathaus Schweinfurt - Schwelbrand nach Schweißarbeiten
- 1963: Pöstlingberg-Kirche Linz: Schwelbrand nach Blecharbeiten
- 1969: Augustiner-Chorherrenstift Au am Inn: Imprägnierarbeiten im Dachraum
- 1970: St.-Marien-Kirche Nettlingen: Schwelbrand nach Abbrennarbeiten
- 1971: St.-Laurentius-Kirche Erwitte: Schwelbrand nach Lötarbeiten
- 1972: Kaiserhof Baden-Baden - Schwelbrand nach Schweißarbeiten
- 1972: Saint-Pierre Nantes: Schwelbrand nach Lötarbeiten
- 1977: Kloster St. Blasien: Schwelbrand nach Dachdeckerarbeiten
Ja - das sind jetzt zwar alles ältere Sachen, aus meinem Buch "Brandschutz in Baudenkmälern und Museen", aber olle Kamellen sind es trotzdem noch lange nicht. Gerade solche Feuerarbeiten an und auf Dächern führen immer wieder zu unerkannten Schwelbränden, die größtenteils erst einige Zeit nach Feierabend durchbrechen. Das Gefährliche an solchen Schwelbränden ist, dass sie viel Zeit, allzu viel Zeit haben, um sich unbemerkt auszubreiten. Wenn der Brand dann sichtbar wird, geht alles ganz schnell, da im Verborgenen bereits große Flächen glühen und aufgeheizt sind. Dann genügt ein Schwall Frischluft sozusagen und plötzlich steht alles in Flammen.
Für einen solchen unbemerkten Schwelbrand nach Dacharbeiten sprächen zum einen wie bereits erwähnt die Gerüste (vermutlich für Arbeiten am eingestürzten Turm) und zum anderen die Uhrzeit zu welcher der Feueralarm einging. Ws soll zwei gegeben haben - ein erster Alarm soll schon 18:20 eingegangen sein, wo allerdings augenscheinlich wohl noch nichts festgestellt werden konnte. Der zweite kam dann wohl gegen 18:45 und da brannte es bereits lichterloh. 18:45 habe ICH zumindest schon Feierabend und ich denke, dass man zu dieser Uhrzeit auch in Frankreich in der Regel nicht mehr auf Gerüsten und Dächern herumkrabbelt.
Naja - um das jetzt alles hieb und stichfest nachhalten zu können, ist es schlicht noch zu früh. Ich wollte hier nur mal einen ersten Anstoß geben und meine Sicht der Dinge erörtern. Sobald es Neuerungen gibt, könnt Ihr das hier lesen, denn ich bin wirklich tief bewegt von diesem Ereignis.
Also - schaut demnächst mal wieder rein, dann gibt es wahrscheinlich schon neue Erkenntnisse. Vielleicht habe ich bis dahin auch die Erlaubnis eingeholt, einige Bilder hier verwenden zu dürfen.
©. Menzel 2019
Ja, das kann sehr wohl sein, gerade dann, wenn es sich um Dacharbeiten handelt, worauf die Gerüste schließen lassen. Ich fühlte mich beim Anblick der brennenden Kathedrale gleich an den brennenden Kirchturm der St.-Laurentius-Kirche in Erwitte erinnert, welcher durch einen Brand am 22. Oktober 1971 erheblich beschädigt worden ist. Als Brandursache wurden später Lötarbeiten am Dach ermittelt, bei welcher die hölzerne Dachkonstruktion in Brand gesetzt worden ist. Weitere Beispiele gibt es genug:
- 1959: Rathaus Schweinfurt - Schwelbrand nach Schweißarbeiten
- 1963: Pöstlingberg-Kirche Linz: Schwelbrand nach Blecharbeiten
- 1969: Augustiner-Chorherrenstift Au am Inn: Imprägnierarbeiten im Dachraum
- 1970: St.-Marien-Kirche Nettlingen: Schwelbrand nach Abbrennarbeiten
- 1971: St.-Laurentius-Kirche Erwitte: Schwelbrand nach Lötarbeiten
- 1972: Kaiserhof Baden-Baden - Schwelbrand nach Schweißarbeiten
- 1972: Saint-Pierre Nantes: Schwelbrand nach Lötarbeiten
- 1977: Kloster St. Blasien: Schwelbrand nach Dachdeckerarbeiten
Ja - das sind jetzt zwar alles ältere Sachen, aus meinem Buch "Brandschutz in Baudenkmälern und Museen", aber olle Kamellen sind es trotzdem noch lange nicht. Gerade solche Feuerarbeiten an und auf Dächern führen immer wieder zu unerkannten Schwelbränden, die größtenteils erst einige Zeit nach Feierabend durchbrechen. Das Gefährliche an solchen Schwelbränden ist, dass sie viel Zeit, allzu viel Zeit haben, um sich unbemerkt auszubreiten. Wenn der Brand dann sichtbar wird, geht alles ganz schnell, da im Verborgenen bereits große Flächen glühen und aufgeheizt sind. Dann genügt ein Schwall Frischluft sozusagen und plötzlich steht alles in Flammen.
Für einen solchen unbemerkten Schwelbrand nach Dacharbeiten sprächen zum einen wie bereits erwähnt die Gerüste (vermutlich für Arbeiten am eingestürzten Turm) und zum anderen die Uhrzeit zu welcher der Feueralarm einging. Ws soll zwei gegeben haben - ein erster Alarm soll schon 18:20 eingegangen sein, wo allerdings augenscheinlich wohl noch nichts festgestellt werden konnte. Der zweite kam dann wohl gegen 18:45 und da brannte es bereits lichterloh. 18:45 habe ICH zumindest schon Feierabend und ich denke, dass man zu dieser Uhrzeit auch in Frankreich in der Regel nicht mehr auf Gerüsten und Dächern herumkrabbelt.
Naja - um das jetzt alles hieb und stichfest nachhalten zu können, ist es schlicht noch zu früh. Ich wollte hier nur mal einen ersten Anstoß geben und meine Sicht der Dinge erörtern. Sobald es Neuerungen gibt, könnt Ihr das hier lesen, denn ich bin wirklich tief bewegt von diesem Ereignis.
Also - schaut demnächst mal wieder rein, dann gibt es wahrscheinlich schon neue Erkenntnisse. Vielleicht habe ich bis dahin auch die Erlaubnis eingeholt, einige Bilder hier verwenden zu dürfen.
©. Menzel 2019
Sonntag, 7. April 2019
GLORIA Dekontaminierungsgerät Typ DE 10 Bj. 2005
Hersteller: GLORIA GmbH (Kidde)
Dekontaminierungsgerät
Typ: DE 10
Baujahr: 2005
Bauart: /
Zulassungs-Kennzeichen: /
Inhalt: 6,66 l Polyethylenglykol 300 + 3,33 l Ethanol
Treibmittel: 150 g Kohlendioxid
Betriebsdruck: ca. 6 bar bei 20 °C*
Gewicht des gefüllten Geräts: 18,5 kg
Bauzeit nach diesem Muster: 2005
©. Menzel 2019
Dekontaminierungsgerät
Typ: DE 10
Baujahr: 2005
Bauart: /
Zulassungs-Kennzeichen: /
Inhalt: 6,66 l Polyethylenglykol 300 + 3,33 l Ethanol
Treibmittel: 150 g Kohlendioxid
Betriebsdruck: ca. 6 bar bei 20 °C*
Gewicht des gefüllten Geräts: 18,5 kg
Bauzeit nach diesem Muster: 2005
©. Menzel 2019
Sonntag, 24. März 2019
Fahrzeugbeladung
Bei
einem Einsatz zählt jede Sekunde: es darf keine wertvolle Zeit verloren gehen,
um Geräte im Fahrzeug zu suchen, jeder Handgriff muss sitzen! Doch durch die
steigenden Ansprüche an die Feuerwehren wächst auch der Bestand an komplexer
und hochwertiger Technik ständig an – und verkompliziert die Beschaffung und
Beladung der Fahrzeuge häufig.
Das
Buch Fahrzeugbeladung aus der Reihe Fachwissen Feuerwehr unterstützt den
Leser dabei, die Einsatzfahrzeuge einheitlich und für alle nachvollziehbar zu beladen.
Dies gilt auch für die Fahrzeuge des Katastrophenschutzes, des THW und der
Hilfsorganisationen.
Der Autor stellt nicht
nur bewährte Kennzeichnungs- und Markierungssysteme für verschiedene
Fahrzeugtypen vor, sondern gibt auch einen Überblick über die historische und
technische Entwicklung der Fahrzeuge. Ein zusätzliches Thema ist die erweiterte
Geräte- und Lagerortkennzeichnung mithilfe von Farbcodes. Zudem enthält das
Buch Tipps für die Fahrzeug- und Geräteausbildung, insbesondere zeigt es, wie
man Theorie und Praxis zu diesem Thema vereinbaren kann.
Die zahlreichen Fotos und
Grafiken stellen das Gelesene nochmals anschaulich dar und erleichtern das
Verständnis. Auch die vielen konkreten Beispiele sowie die farbig hinterlegten
Merksätze sorgen dafür, dass das Wichtigste sofort zu erkennen ist.
de Vries
Fahrzeugbeladung
Ausbildung und Logistik
2018, Softcover,
92 Seiten
ecomed
SICHERHEIT, ecomed-Storck GmbH
EUR 12,99
ISBN 978-3-609-69402-3
Internet:
www.ecomed-storck.de
Direkt
zum Produkt:
Montag, 18. März 2019
GLORIA Metallbrandlöscher Typ P 12 M Bj. 1989
Hersteller: GLORIA-WERKE
DIN Feuerlöscher
12 kg D-Pulver
Typ: P 12 M
Baujahr: 1989
Bauart: PM 12 H - Aufladelöscher mit außenliegender Treibmittelflasche
Zulassungs-Kennzeichen: P1 - 22/82
Inhalt: 12 kg D-Pulver
Treibmittel: 300 g Kohlendioxid
Betriebsdruck: ca. 18 bar bei 20 °C*
Gewicht des gefüllten Geräts: 20,5 kg
Bauzeit nach diesem Muster: 1983-1984
*Das Pulver wird mit dem Applikator (auf dem Bild nur teilweise sichtbar) fast Drucklos auf den Brandherd aufgebracht.
©. Menzel 2018
DIN Feuerlöscher
12 kg D-Pulver
Typ: P 12 M
Baujahr: 1989
Bauart: PM 12 H - Aufladelöscher mit außenliegender Treibmittelflasche
Zulassungs-Kennzeichen: P1 - 22/82
Inhalt: 12 kg D-Pulver
Treibmittel: 300 g Kohlendioxid
Betriebsdruck: ca. 18 bar bei 20 °C*
Gewicht des gefüllten Geräts: 20,5 kg
Bauzeit nach diesem Muster: 1983-1984
*Das Pulver wird mit dem Applikator (auf dem Bild nur teilweise sichtbar) fast Drucklos auf den Brandherd aufgebracht.
©. Menzel 2018
GLORIA Metallbrandlöscher Typ Pi 12 M Bj. 1995
Hersteller: GLORIA-WERKE
DIN Feuerlöscher
12 kg D-Pulver
Typ: Pi 12 M
Baujahr: 1995
Bauart: PM 12 H - Aufladelöscher mit innenliegender Treibmittelflasche
Zulassungs-Kennzeichen: P1 - 22/82
Inhalt: 12 kg D-Pulver
Treibmittel: 280 g Kohlendioxid
Betriebsdruck: ca. 18 bar bei 20 °C*
Gewicht des gefüllten Geräts: 20,5 kg
Bauzeit nach diesem Muster: 1993-1995
*Das Pulver wird mit dem Applikator (auf dem Bild nur teilweise sichtbar) fast Drucklos auf den Brandherd aufgebracht.
©. Menzel 2018
DIN Feuerlöscher
12 kg D-Pulver
Typ: Pi 12 M
Baujahr: 1995
Bauart: PM 12 H - Aufladelöscher mit innenliegender Treibmittelflasche
Zulassungs-Kennzeichen: P1 - 22/82
Inhalt: 12 kg D-Pulver
Treibmittel: 280 g Kohlendioxid
Betriebsdruck: ca. 18 bar bei 20 °C*
Gewicht des gefüllten Geräts: 20,5 kg
Bauzeit nach diesem Muster: 1993-1995
*Das Pulver wird mit dem Applikator (auf dem Bild nur teilweise sichtbar) fast Drucklos auf den Brandherd aufgebracht.
©. Menzel 2018
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