Montag, 23. Februar 2015

Feuerlöscher sauber halten

Feuerlöscher werden wenig beachtet und von vielen Menschen scheinbar überhaupt nicht wahrgenommen - auch wenn es ums Putzen geht. Mindestens ein Mal die Woche wird die ganze Bude gewienert, gebohnert und so richtig auf Vordermann gebracht. Der Boden glänzt, die Schränke blinken und der Feuerlöscher... pottdreckig! Oft hängt dieser nämlich nicht gut sichtbar im Flur, sondern steht in irgendeiner Ecke, dass ihn auch bloß keiner sieht. Da wird er dann halt vergessen - ebenso wie Geräte, welche im Keller oder in der Garage hängen. Ein völlig verdreckter Feuerlöscher sieht schäbig aus und wenn Schmutz und Staub überhand nehmen, ist sogar die Einsatzfähigkeit gefährdet. Durch zu viel Dreck im Armaturbereich können Sicherungsstifte und Laschen sowie die Armatur selbst blockieren. Bei Feuerlöschern mit Löschpistole sollte vor allem diese stets sauber sein, da sie konstruktionsbedingt trichterförmig zusammenläuft. Alles, was da reinfällt, bleibt natürlich wunderbar darin hängen und das gilt besonders für Fremdkörper wie Späne, Schrauben, Muttern, Nägel und so weiter. Wenn Ihr also einen Feuerlöscher unter der Werkbank habt, müsst Ihr ab und an unbedingt nachschauen, ob da nicht mal was reingerutscht ist.
Ganz gefährlich sind auch Farb- und Mörtelkleckse! Einmal ausgehärtet, bekommt man die nicht mehr ab und hiermit vollgekleckerte Armaturen und Sicherungen können sich festsetzen, Schläuche werden porös und Aufdrucke unleserlich. Wenn Ihr also streicht oder renoviert, nehmt den Löscher von der Wand und entfernt ihn aus dem Arbeitsbereich.

Damit Euer Feuerlöscher im Ernstfall auch einwandfrei funktioniert, muss er nicht nur regelmäßig geprüft (spätestens alle 2 Jahre) sondern auch stets von Staubansammlungen und sonstigem Dreck befreit werden. Hierfür genügt es völlig, wenn Ihr Sicherungen, Armaturen und Löschpistolen mit einem Pinsel reinigt. Verwendet aber keine scharfen Reinigungsmittel, denn diese greifen den Lack sowie die Kunststoff- und Gummiteile an!

Der hier abgebildete Feuerlöscher hing 46 Jahre in einer Garage und dafür sieht er noch verhältnismäßig sauber aus. Ich habe schon Löscher gesehen und auch bekommen... meine Herren sage ich Euch - ein Schweinestall ist ein OP-Saal dagegen. So war z.B. ein Feuerlöscher, welcher 30 Jahre in einem metallverarbeitenden Betrieb hing, komplett schwatt und mit einer dicken Schicht aus Produktionsrückständen und Staub bedeckt. Allein durch das Einladen ins Auto sah ich aus wie eine Sau und ich musste ordentlich schrubben, bis ich den wieder sauber hatte. Lasst es nicht so weit kommen und putzt Eure Feuerlöscher regelmäßig.

©. Menzel 2015

Dienstag, 17. Februar 2015

Löschpulver - giftig oder nicht?

Die Frage, ob Feuerlöscher bzw. die in ihnen enthaltenen Löschmittel giftig sind, bewegt scheinbar viele Menschen und das Hauptinteresse gilt dabei vornehmlich den Pulverlöschern. Ob Löschpulver giftig ist, wird im Netz heiß diskutiert und man kann hierzu eine Menge lesen... leider ist da auch wieder - wie es das Internet nun eben so an sich hat - viel Mist, Quatsch und völlig dummes Zeug dabei.
Also, ist Löschpulver giftig? Nein, denn an Löschpulver werden einige grundsätzliche Anforderungen gestellt, wozu neben Löschwirksamkeit, Förderfähigkeit und dergleichen auch die Ungiftigkeit gehört. Wie alle heute verwendeten Löschmittel darf auch das Löschpulver bei sachgemäßer Anwendung nicht gesundheitsschädlich oder gar giftig sein und sowohl das am häufigsten anzutreffenden ABC- sowie auch das selten gewordene BC-Löschpulver genügen diesen Anforderungen voll und ganz.

ABC-Löschpulver bestehen im Wesentlichen aus Ammoniumphosphaten und Ammoniumsulfat - ganz selten sind auch ein paar Krümel Bariumsulfat mit dabei aber von einer Giftigkeit kann nicht gesprochen werden. Die Ausgangsstoffe sind die gleichen wie bei Kunstdünger. Es kann sein, dass beim Löscheinsatz durch Hitzeeinwirkung geringe Mengen Ammoniak abgespalten werden, doch diese liegen weit unter der Toxizitätsgrenze - der Brandrauch ist viel schädlicher.

BC-Löschpulver bestehen aus Natriumhydrogencarbonat (Natron) und Kaliumhydrogencarbonat bzw. Kaliumsulfat. Natriumhydrogencarbonat wird von der Lebensmittelindustrie z.B. in Backpulvern verwendet - ist also völlig ungiftig und gleiches gilt für die Kaliumverbindungen.

D-Pulver, auch Metallbrandpulver genannt, besteht überwiegend aus Natriumchlorid (Salz) und Kaliumchlorid sowie teilweise auch aus Bortrioxid. Hiervon sollte tatsächlich nur so wenig wie möglich inhaliert werden, weil das Einatmen größerer Mengen den Natrium- und Kaliumhaushalt in unserem Körper durcheinanderbringen kann, was unter Umständen einige unangenehme Nebenwirkungen mit sich bringt - giftig ist jedoch auch dieses nicht.

Pulverlöscher machen eine Riesensauerei und vor allem in geschlossenen Räumen ist das Einatmen des Pulvers unvermeidbar, denn wenige Sekunden nach dem Auslösen des Löschers ist die Bude weiß und man sieht die Hand vor Augen nicht. Wenn man sich in dem Pulvernebel befindet, kann es zu leichten Reizungen der Schleimhäute und Augen kommen, mehr aber auch nicht. Viele fürchten auch eine Staublunge, doch die Pulverteilchen sind trotz ihrer feinen Vermahlung von 4 Mio. Teilchen pro cm3 nicht lungengängig.
Der Einsatz von Löschpulver ist also völlig unbedenklich und die Mengen, welche bei einem Löscheinsatz inhaliert werden oder mit den Schleimhäuten in Kontakt kommen, wirken sich nicht schädlich aus.

Oft lese ich auch von besorgten Ladenbesitzern und Büromitarbeitern, deren Räume durch Vandalen, die einen Pulverlöscher abgeschossen haben oder eben nach einem Löscheinsatz versaut sind. Viele wollen hier gleich den ABC-Trupp der Feuerwehr anrücken und den ganzen Laden desinfizieren lassen, aber das wäre völlig übertrieben. Das Pulver könnt Ihr selbst beseitigen und zwar ohne Vollschutzanzug. Ich rate Euch allerdings, schnell mit den Reinigungsarbeiten zu beginnen, den durch die Luftfeuchtigkeit backt das Pulver zusammen und wird hart wie Beton - das bekommt Ihr nicht mehr weg! Alles gründlichst mit einem HEPA-13-Staubsauger absaugen und feucht nachwischen. Elektrogeräte müssen jedoch meistens in die Tonne - nicht weil sie vergiftet sind sondern weil das Löschpulver sie zerstört hat. Durch Lüftungsschlitze gelangt es in Computer, Fernseher und so weiter und legt sich dort auf die Platinen; kaputt. Löschmittel sollen zwar nicht schädlich sein, doch wenn sich Löschpulver auf Metallteile legt und mit der Luftfeuchtigkeit verbindet, kann man beim Rosten zuschauen.

Auch durch Löschpulver kontaminierte Kleidung ist kein Fall für den Sondermüll. Gut, zum Verkauf gedachte Textilien sind meistens nicht zu retten, da sie durchsetzt sind mit Pulver und für einen Verkauf erst gewaschen werden müssten - macht keiner, also weg damit. Giftig sind sie aber nicht. Wenn Ihr Löschpulver auf den Klamotten habt, ist das kein Problem - auskloppen, ab in die Waschmaschine und fertig.

Löschpulver ist also nicht giftig und Gesundheitsgefahren bestehen durch das Einatmen oder den Kontakt nicht. Wenn Ihr dauernd große Mengen einatmet oder ständig in Pulverwolken herumlauft, dann mag das anders sein - ist bei Mehl oder Holzstaub aber genauso.

P.S. Am besten könnt Ihr dem Löschpulver entkommen, wenn Ihr in Euren Räumen erst gar keine Pulverlöscher vorhaltet! In Büros und normalen Ladenlokalen empfehlen sich Schaumlöscher, da diese für die dort vorhandenen Brandgefahren (Brände von Stoffen der Brandklassen A und B) völlig ausreichen und beim Einsatz nicht so eine Sauerei anrichten. Auch Chaoten, die Euren Laden versauen wollen, werden enttäuscht sein, wenn trotz vollem Arbeitseinsatz nur ein paar Schaumflecken zu sehen sind.

©. Menzel 2015

Sonntag, 15. Februar 2015

Annahme von alten Feuerlöschern

Als passionierter Sammler von alten Feuerlöschern aus dem Hause GLORIA bin ich natürlich ständig auf der Suche nach neuen Geräten, welche ich in meine nun schon seit fast 30 Jahren bestehende Feuerlöschersammlung aufnehmen kann. Ich bekomme diverse E-Mails, in welchen mir Privatpersonen ihre alten und nicht mehr benötigten Feuerlöscher anbieten. Meistens gelangen die Leute an mich, wenn sie im Internet Informationen suchen, wo und wie man alte Feuerlöscher entsorgen kann - und da kommt in der Regel keiner an meiner Seite vorbei. So landen die Feuerlöscher - sofern ich Interesse daran habe - bei mir und nicht auf dem Schrott und obendrein entfällt die Entsorgungsgebühr. Für beide Seiten also eine klassische Win-Win-Situation.
Wenn Ihr einen alten Feuerlöscher habt und ihn loswerden wollt, könnt Ihr mich also gerne anschreiben und einmal nachfragen, ob ich Interesse an dem Gerät habe.

Als Sachkundiger für tragbare Feuerlöscher nach DIN 14406-4 sowie befähigte Person nach Betriebssicherheitsverordnung und TRBS 1203 zum Schutz vor Druckgefährdungen bin ich sowohl zur Annahme sowie auch zum Umgang mit Feuerlöschern befähigt und berechtigt.


Das PhoenixFeuerschutz Feuerlöschermuseum ist ein Privatmuseum, welches unentgeltlich geführt wird; wirtschaftliche Interessen jedweder Art werden durch die Annahme von Feuerlöschern nicht verfolgt.


Übersicht

  1. Annahmebedingungen für Feuerlöscher
  2. Entsorgung von Löschmitteln
  3. Erstattung von Versandkosten
  4. Tipps zum Versand
  5. Maße und Gewichte von Feuerlöschern

1. Annahmebedingungen für Feuerlöscher
  • Eure Anfragen könnt Ihr unter info.phoenixfeuerschutz@gmail.com an mich richten. Ich würde Euch bitten, der Anfrage gleich ein Bild des Feuerlöschers anzuhängen, auf welchem das ganze Gerät und auch der Aufdruck sichtbar ist. So spart Ihr Euch die Sucherei nach Typenbezeichnungen und ich weiß sofort, worum es geht.
  • Ich suche vorzugsweise Feuerlöscher der Marke GLORIA. Anfragen für die Annahme von Feuerlöschern anderer Hersteller können zwar auch gestellt werden, doch werden diese nur in Ausnahmefällen angenommen.
  • Feuerlöscher bzw. Pakete werden nur nach vorheriger Absprache angenommen! Die Annahme unaufgeforderter Zusendungen wird grundsätzlich verweigert. Hierfür entstandene Versandkosten werden nicht erstattet, Rücksendekosten gehen zu Lasten des Absenders!
  • Die Annahme von Feuerlöschern erfolgt in der Regel kostenlos. Je nachdem, was Ihr da habt, kann man auch über einen Kaufpreis sprechen, aber das ist die Ausnahme. Eventuell anfallende Versandkosten werden allerdings erstattet (siehe unten).
  • Angenommen werden sowohl gefüllte als auch entleerte Pulver-, Wasser-, Schaum- und Kohlendioxidlöscher* sowie leere Tetra-, CB- und Halonlöscher (im Folgenden einfach als "Halonlöscher" bezeichnet).
  • Die Annahme entleerter Halonlöscher erfolgt nur in Verbindung mit einer schriftlichen Bestätigung des Absenders, in welcher er durch seine Unterschrift versichert, dass der entsprechende Feuerlöscher leer ist.
  • Gefüllte Halonlöscher sind aus gesetzlichen Gründen von der Annahme ausgeschlossen!

2. Entsorgung von Löschmitteln
Feuerlöscher sind Druckgeräte, welche je nach Bauart bei 20 °C unter einem Druck von 7 bis 60 bar stehen. Unter diesem Gesichtspunkt stellen natürlich gerade alte Feuerlöscher eine potenzielle Gefahr dar. Alle Feuerlöscher, welche gefüllt bei mir ankommen, werden deshalb aus Sicherheitsgründen entleert. Als Sachkundiger besitze ich die Berechtigung und auch die nötige Erfahrung, die Feuerlöscher zu öffnen, zu entschärfen und zu leeren. Hierfür bin ich natürlich auch mit allen nötigen Werkzeugen und Gerätschaften ausgerüstet. Pulverlöscher entleere ich umweltfreundlich mit einer Pulversaugmaschine und das entnommene Löschpulver wird je nach Zusammensetzung in separaten Behältern gelagert und nach Abfallschlüsselnummer fachgerecht entsorgt. Schaumkonzentrate und Prämixlösungen werden ebenfalls gesammelt und nach Abfallschlüsselnummer entsorgt. Kohlendioxidlöscher und Druckpatronen- bzw. Flaschen werden abgeblasen.

3. Erstattung von Versandkosten
Da ich die Feuerlöscher aus ganz Deutschland zu mir hole, ist der Postweg oft die einzige Möglichkeit. Im nähren Umkreis von ca. 20 - 25 km hole ich die Löscher auch ab, aber meine letzten beiden kamen aus Bremen und das ist ja nun doch ein bisschen weit. Am weitesten ist übrigens mal die finnische Version des GLORIA P 6 S zu mir gereist... über 2000 Kilometer von Helsinki!
Feuerlöscher sind unterschiedlich groß und auch unterschiedlich schwer, sodass je nach Gerät abweichende Versandkosten anfallen. Nach aktuellen DHL-Vorgaben ergibt sich für die verschiedenen Feuerlöscher dann in etwa folgende Übersicht:
  • Kleinlöscher mit bis zu 2 kg* / l Inhalt: 6,99 € (120 x 60 x 60 / max. 5 kg)
  • Leere Feuerlöscher mit bis zu 12 kg** Inhalt: 8,49 €  (120 x 60 x 60 / max. 10 kg)
  • Gefüllte Feuerlöscher mit bis zu 12 kg Inhalt: 14,99 € (120 x 60 x 60 / max. 31,5 kg)
* Gefüllte 2 kg CO2-Löscher für 8,49 €
** Leere 6 kg CO2-Löscher für 14,99 €

    4. Tipps zum Versand
    Feuerlöscher gelten nach den Beförderungsbedingungen der Post als gefährliche Güter, unterliegen aber nicht den Bestimmungen des ADR. Somit dürfen sie versendet werden - auch gefüllt - wenn sie entsprechend verpackt sind. Entsprechend verpackt bedeutet, dass sie bei der Beförderung nicht losgehen oder bersten.
    Bevor Ihr den Löscher einpackt, müsst Ihr sicherstellen, dass die Sicherung des Feuerlöschers nicht verrutschen und rausfallen kann. Sind die Löscher noch original verplombt (die alten immer mit Draht), kann nichts passieren - da braucht Ihr nichts mehr zu machen. Fehlt die Plombe am Sicherungsstift bzw. an der Sicherungslasche, dann klebt ihn mit etwas Tesa oder Packband einfach fest. Fehlt die Sicherung ganz, müsst Ihr Euch was einfallen lassen. Dauerdrucklöscher werden an der Druckhebelarmatur mit einem Sicherungsstift gesichert. Hier könnt Ihr einfach einen Zimmermannsnagel durch das Loch schieben und festkleben - fertig. Schwieriger wird es bei verschüttgegangenen Sicherungslaschen. Hier könnte man Pappe zwischen Ventilarmatur und Schlagknopf oder Zugehebel einsetzen und auch festkleben. Funktioniert! Außenliegende Treibgasflaschen und die alten KS 6 besitzen Drehventile und hier kann als zusätzliche Sicherung einfach ein leerer Joghurtbecher übergeschoben und ebenfalls mit etwas Tesa fixiert werden.

    Wählt den Umkarton so groß, dass weder der Behälter noch die Armatur an der Kartonwand anliegen. Lasst zu allen Seiten mindestens 3 - 5 cm Platz. Bevor Ihr den Feuerlöscher in den Karton legt, polstert den Unterboden aus. Hervorragend geeignet ist hierfür ist - sowie für die übrige Polsterung - zusammengeknülltes Zeitungspapier! Das kostet nichts, ist meistens im Überfluss vorhanden und dämpft Stöße sehr gut ab. Platziert den Feuerlöscher mittig auf dem gepolsterten Boden und füllt die Zwischenräume nun dicht mit den Zeitungspapierknödeln - der Löscher darf sich nicht mehr bewegen. Vergesst nicht, auch die Oberseite aufzufüllen. Aus Sicherheitsgründen und wegen der einfacheren Handhabung solltet Ihr nur einen gefüllten Feuerlöscher pro Karton vorsehen.
    Um jegliches Theater zu vermeiden, solltet Ihr bei leeren Feuerlöschern einen Zettel gut sichtbar in den Karton legen, auf welchem so etwas steht wie "Feuerlöscher ist entleert und drucklos".  Das ist insbesondere bei leeren Halonlöschern ganz ganz wichtig! Halone sind Gefahrgut und dürfen nicht gehandelt und auch nicht ohne Weiteres befördert werden. Macht die Post so ein Paket auf - was durchaus mal vorkommt - und die entdecken da einfach so einen Halonlöscher drin, dann habt Ihr Ärger am Hals - denn der Löscher könnte ja voll sein. Deswegen verlange ich bei diesen Löschern auch so ein Dokument von Euch, wie Ihr in den Annahmebedingungen bereits gelesen habt. Das erspart Euch und auch mir Ärger. Um den Beförderungsbestimmungen der Post gerecht zu werden (PDF der DHL), solltet Ihr die Pakete mit gefüllten Löschern mit dem Zusatz "UN 1044" versehen - so, wie Ihr es auf dem Bild dieses Absatzes seht. Das "UN 1044" bedeutet, dass sich in dem Karton Behälter mit komprimierten Gasen befinden und mahnt die Zusteller zur Vorsicht. Ich werde Euch in nächster Zeit ein PDF erstellen, welches Ihr herunterladen und ausdrucken könnt - ebenso auch ein Dokument für die leeren Halonlöscher.

    5. Maße und Gewichte Feuerlöscher
    Damit Ihr wisst, welche Größe Euer Karton haben muss, gebe ich Euch mal ein paar Beispiele für die Abmessungen und Gewichte von Feuerlöschern.
    • 1 kg Pulverlöscher: Höhe 35 cm / Gewicht 1,9 kg (leer 0,9 kg)
    • 6 kg Pulver-Aufladelöscher: Höhe 50 - 60 cm / Gewicht 11 kg (leer 5 kg)
    • 6 kg Pulver-Dauerdrucklöscher: Höhe 45 - 50 cm / Gewicht 9 kg (leer 3 kg)
    • 12 kg Pulver-Aufladelöscher: Höhe 60 - 70 cm / Gewicht 19,5 kg (leer 7,5 kg)
    • 12 kg Pulver-Dauerdrucklöscher: Höhe 60 cm / Gewicht 17,5 kg (leer 11,5 kg)
    • 1,5 kg CO2-Löscher: Höhe 45 cm / Gewicht 4,5 kg (leer 3 kg)
    • 2 kg CO2-Löscher: Höhe 50 - 60 cm / Gewicht 6 kg (leer 4 kg)
    • 6 kg CO2-Löscher*: Höhe 80 - 100 cm / Gewicht 17 kg (leer 11 kg)
    • 2 kg Halonlöscher: Höhe 45 cm / Gewicht leer 2 kg
    • 4 kg Halonlöscher: Höhe 55 cm / Gewicht leer 3,5 kg
    • 6 kg Halonlöscher: Höhe 60 cm / Gewicht leer 4 kg
    • 2 l Tetralöscher: Höhe 40 - 65 cm / Gewicht leer 1,5 kg
    * Um es handlicher zu gestalten, könnt Ihr Schlauch und Schneerohr mit einem 24er oder 27er Maulschlüssel einfach abschrauben und nebenbeilegen.

    So - damit wären eigentlich alle wichtigen Fragen geklärt. Ich freue mich auf Eure Anfragen!

    ©. Menzel 2015
    ©. Menzel 2018



    Dienstag, 10. Februar 2015

    Truppführer - Ausbildung gemäß FwDV2

    Alles, was ein Truppführer wissen und können muss

    Feuerwehrarbeit ist vor allem Teamarbeit! Das kleinste Team im Feuerwehreinsatz ist der Trupp innerhalb der taktischen Einheit Gruppe oder Staffel, d.h. der Angriffstrupp, der Wassertrupp oder der Schlauchtrupp, jeweils bestehend aus einem Truppführer und einem Truppmann. Was ein Truppführer alles wissen und können muss, steht in der Feuerwehr-Dienstvorschrift FwDV 2 "Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren". Wer Truppführer werden will, muss einen entsprechenden Lehrgang absolvieren. Truppführerlehrgänge werden in der Regel nach landesrechtlichen Festlegungen auf Kreisebene oder an einer Landesfeuerwehrschule durchgeführt.


    Der ideale Begleiter für den Truppführerlehrgang ist das Buch Truppführer aus der Reihe Fachwissen Feuerwehr aus dem Verlag ecomed SICHERHEIT.  Alles, was ein Truppführer wissen muss, wird in Wort und Bild kurz und klar auf den Punkt gebracht:

    • Rechtsgrundlagen und Organisation – wer macht was, wer darf was?
    • Gefahren der Einsatzstelle – worauf muss ich wann gefasst sein, wie kann mein Trupp die Gefahr abwenden oder eingrenzen?
    • Brennen und Löschen – wie lösche ich Feuer sicher (Löschverfahren, Löschmittel)?
    • Löscheinsatz – Aufgaben und Ausrüstung der Einsatzkräfte, taktisches Vorgehen
    • Technische Hilfeleistung – Aufgaben, Ausrüstung und Vorgehen in verschiedenen Einsatzfällen
    • Gefährliche Stoffe und Güter – Warn-Kennzeichnungen richtig interpretieren, das Vorgehen anpassen
    • Fahrzeugkunde – Typeinteilung, Einsatzmöglichkeiten, Beladungen
    • Brandsicherheitswachdienst – Organisation, Aufgaben und Maßnahmen im Fall des Falles


    Wie alle Bücher der Reihe „Fachwissen Feuerwehr“ ist auch dieses mit zahlreichen Abbildungen illustriert. Merksätze erleichtern das Abspeichern der Informationen. Am Ende jedes Kapitels kann der Leser durch Fragen zum Text sein Wissen testen. Die Lösungen dazu findet er am Ende des Buches.

    Bei größeren Abnahmemengen gewährt der Verlag günstige Mengenstaffelpreise.

    Kemper
    Truppführer
    Ausbildung gemäß FwDV 2
    Reihe: Fachwissen Feuerwehr
    2015, Softcover, 114 Seiten
    ecomed SICHERHEIT, ecomed-Storck GmbH
    Einzelpreis: EUR 11,99
    ISBN 978-3-609-69789-5
    Direkt zum Produkt: